Die Planetenselektion vom Lakritzplanet

25. Mai 2013 von Daniela | Keine Kommentare

Auf der re:publica habe ich dieses Jahr wahnsinnig viele Menschen getroffen und viele, viele Visitenkarten getauscht und erst nach und nach komme ich dazu, mal zu schauen, was diese Leute sonst so machen oder mich bei ihnen zu melden. Eine von diesen Begegnungen hatte ich mit Christian vom lakritzplanet.de. Dem liefen der Mann und ich direkt in die Arme, als wir am Dienstag nach unserem Panel auf dem Hof erstmal etwas Luft schnappen wollten. Christian ist passionierter Lakritzfan und hat, weil er der Meinung war, dass das Thema Lakritz überall zu wenig präsent ist, kurzerhand das Blog “lakritzplanet.de” ins Leben gerufen, wo er seitdem über Lakritz schreibt. Das alles ist ein Non-Profit-Projekt – es wird also keine Lakritze verkauft (schade eigentlich!). Über Lakritz lesen ist gut, Lakritz essen und probieren aber noch viel besser und so ist er derzeit auf vielen größeren Netz-Events unterwegs, um vor Ort über Lakritz zu erzählen und sich mit anderen Lakritzfans auszutauschen, wie zum Beispiel beim Sweetup in Berlin, zu dem ich mich auch angemeldet hatte, an dem ich aber leider dann doch nicht teilnehmen konnte. Dafür aber hatte ich das große Glück, eines der wenigen, heißbegehrten Gläser von Christians “Planeten-Selektion” zu ergattern – Gläser mit einer kunterbunten Mischung Lakritz aus aller Welt. Um sie zu bekommen, musste ich mich von ihm fotografieren lassen und versprechen, auch über ihn etwas zu bloggen – und das möchte ich hiermit natürlich noch supergerne endlich machen :-)

Hier unser Foto – die anderen Kandidaten und sein Bericht über die #rp13 finden sich hier.

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Das Glas habe ich mir dann abends im Hotel näher angeschaut und natürlich auch ausgiebig getestet, bis es relativ schnell leer war, denn die zusammengestellte Mischung war großartig. Es gab süße und salzige Lakritz, Lakritz mit und ohne Überzug, Lakritzschnecken (die mit dem,was man sonst so im Supermarkt bekommt, nicht viel gemeinsam hatten), Lakritzbonbons und diese tollen goldenen und silbernen Kugeln, in denen weiße Schokokolade mit Lakritz kombiniert wurde.

Foto

Christian ist sicher ein Kandidat für meine Interview-Serie “Leute machen Sachen” – mal gucken, ob er Lust hat, mitzumachen. Neben seinem Blog gibt es außerdem eine Facebook-Seite, einen Stream bei Twitter und einen bei Flickr – schaut einfach mal vorbei.

Ansonsten schaut ruhig mal in seinem Blog, bei ihm auf Facebook, Twitter oder Flickr vorbei!

 

Der Balkon im Mai

22. Mai 2013 von Daniela | 1 Kommentar

Große Freude macht mir momentan unser Balkon – ich habe fast alle Pflanzen zusammen und vor allem aber ist nun auch alles in den richtigen Töpfen! Gestern habe ich im Gartencenter außerdem noch die neuen Rankgitter gekauft und aufgehängt – links wächst nun die Clematis, rechts ein Teil meiner Kräuter:Kräutergarten

Wer bei mir auf Twitter und Facebook mitliest, hat mitbekommen, dass ich mein altes Rankgitter im April weiß lasieren wollte, was aber mächtig schief ging, weil man so ein Ding einfach nicht gleichmässig anmalen kann. Ich hatte dann online eins aus Kunststoff bestellt – die sehen auch nach einem Jahr noch gut aus und dazu hätte es ganz gut auf das Milchglas des Sichtschutzes gepasst. Nach einer Woche Wartezeit dann aber leider die Info: Die weißen Kunststoff-Scherengitter sind aus. Und egal, wo ich sonst noch gesucht habe, nirgends war eines in der passenden Größe zu finden. Gusseiserne Gitter, wie man sie derzeit überall bekommt, passen optisch so rein gar nicht, also wurden es nun doch wieder Gitter aus Holz, allerdings diesmal in einem dunklerem Braunton. Gekostet haben sie pro Stück gerade mal 8 Euro. Ansonsten wachsen hier nun erstmal zweierlei Rosmarin, Thymian, Minze, Zitronenmelisse, Rucola und Salbei.

Außerdem habe ich heute noch die Wunderblumen umgesetzt:Wunderblumen

Meine Mutter hatte mir die Samen per Post geschickt und ich hatte keine Ahnung, was daraus wird. Gewachsen sind sie jedenfalls und gestern habe ich dann doch mal vorsichtshalber nachgefragt, was da nun auf mich zukommt: Die Dinger werden bis zu einem halben Meter hoch und haben pinkfarbene Blüten, die sich nur nachts und bei Regen öffnen, dafür aber betörend duften. Ich bin gespannt.

Nicht alle Kräuter haben übrigens aufs Gitter gepasst und so habe ich auf der Fensterbank noch Schnittlauch, Waldmeister, Bohnenkraut und selbstgesäten Koriander:BalkonkräuterKoriander Waldmeister

Die Kästen sind dieses Jahr ein bisschen bunter geworden: Gepflanzt habe ich lila und weiße, jeweils hängende, Petunien, rote Dahlien und diese blauen Blümchen, von denen ich den Namen nicht mehr weiß, außerdem gibt es noch die Hornveilchen, in die ich sehr verliebt bin:IMG_7648IMG_7644IMG_7649balkonkästenIMG_7646

Und hier sieht man noch die Sonnenblume und die selber gesäte Kapuzinerkresse. Sonnenblumen hatte ich auch selber gesät, die Setzlinge wurden dann aber leider von einer Maus aufgefuttert, die eine unsere Katzen in die Wohnung geschleppt hatte – so habe ich dann halt noch eine im Supermarkt gekauft:IMG_7663

Heute wird außerdem im Laufe des Tages noch eine zweite Klappmatratze geliefert – perfekt, um gemütlich auf dem Balkon herumzulungern und dabei deutlich bequemer als eine Liege. Ich bin alles in allem sehr zufrieden  und hoffe nun auf ein paar sonnige Tage…

 

Gehäkelter Bezug für eine Wärmflasche

22. Mai 2013 von Daniela | Keine Kommentare

Der Wärmflaschenbezug ist mittlerweile natürlich längst fertig geworden:

 

Bezug Wärmflasche häkeln

Ist doch hübsch geworden, oder? Der Wärmetest wurde auch erfolgreich bestanden. Abzüge gab es allerdings für die angebliche “Filzfreiheit” der Wolle – schon nach einmal Benutzen ist ein leichter Filzflaum zu erkennen. Da muss dann wohl der Fusselrasierer bald mal ran.

Garn: “Bravo” von Schachenmayr in verschiedenen Farben – Nadel: 4er – Muster: Halbe Stäbchen und Stäbchen, Kordel aus Luftmaschen – Dauer: ungefähr 5 Stunden

Podcast “Steckdosengespräche” mit mir übers Crafting

20. Mai 2013 von Daniela | Keine Kommentare

Jörg kenne ich schon ewig über Twitter und jedes Jahr treffen wir uns auf der re:publica in Berlin. Und dieses Jahr hat er mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei einer Ausgabe seines Podcasts “Steckdosengespräche” mitzumachen. Hatte ich natürlich! Seit heute kann man den Podcast hören – ich erzähle rund zehn Minuten lang über das Panel, dass Kiki und ich ja übers Crafting gehalten hatten, aber auch über politisches Craften und darüber, was Frauen so bei Stricktreffen untereinander so bequatschen.

Hier kann man reinhören: Steckdosengespräche Folge 11: Daniela Warndorf übers Crafting. 

Viel Spaß!

Einen Bezug für die Wärmflasche häkeln

19. Mai 2013 von Daniela | 1 Kommentar

Und dann habe ich noch etwas Neues auf der Nadel, denn ich häkle gerade an einem neuen Bezug für meine Wärmflasche:

Bezug für Wärmflasche häkeln

Im Januar hatte ich schon mal einen gehäkelt – damals aus Grannysquares. Den liebe ich zwar heiß und innig, allerdings hält er die Wärme nicht besonders gut, denn ich hatte damals ja Baumwolle verwendet. Zu meiner gr0ßen Schande muss ich gestehen, dass ich diesmal mit böser Acrylwolle häkle – nämlich mit “Bravo” von Schachenmayr. Ich weiß, dass ich deswegen in die Hölle kommen werde, allerdings: Diese Wolle filzt null, hält warm und ist vor allem aber absolut pflegeleicht, was bei einem Bezug für eine Wärmflasche nicht unbedingt falsch ist. Und ich hatte das Garn außerdem einfach gerade da. Für Kleidung würde ich es allerdings dann auch nicht verwenden wollen.

Lecker gekocht: Roastbeef nach Niedrigtemperatur-Methode mit Remouladensauce

19. Mai 2013 von Daniela | 2 Kommentare

Heute gab´s bei uns Roastbeef mit Bratkartoffeln und gekocht hat der Mann. Und es war sowas von lecker – ich habe selten ein so zartes Roastbeef gegessen. Das Fleisch wurde erst rundum angebraten und dann kam es in den Bräter – mit zwei halbierten Zwiebeln und ein paar frischen Kräutern vom Balkon, nämlich Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut und Oregano. Gegart wurde es nach der Niedrigtemperatur-Methode bei 80 Grad – und zwar drei Stunden lang, bis es eine Kerntemperatur von 58 Grad hatte. Danach musste es noch ein bisschen ruhen, damit sich der Fleischsaft innen wieder verteilt und dann wurde serviert:

Roastbeef

Lecker! Ich habe allerdings auch ein bisschen was zum Essen beigetragen und eine Remouladen-Sauce gemacht. Die muss man nämlich nicht fertig im Supermarkt kaufen, weil man sie ganz einfach selber machen kann.

Remouladensauce selbstgemacht

So ging es: In ein hohes Gefäß kamen ein Ei, 250ml Rapsöl, Pfeffer, Salz und ein glatter Teelöffel von meinem Lieblingsgewürz, dem englischen Senfpulver von Colman´s. Dann kam der Pürierstab zum Einsatz: Einfach rein damit und dann mit dem Entstehen der Emulsion langsam hochziehen, bis das ganze Öl gebunden ist. Danach kamen noch gehackte Silberzwiebeln dazu, außerdem 2 El tiefgefrorene Gartenkräuter, der Saft einer halben Zitrone, ein halber Becher Schmand und eine gute Prise Zucker. Die Zutaten, die man die Basis-Mayo gibt, kann man natürlch nach eigenem Geschmack austauschen. Das ganze ergab alles andere als eine Diät-Sauce, passte aber perfekt zum Roastbeef. Und es war noch eine ganze Menge übrig – ideal, um sich damit zum Beispiel noch ein paar leckere Sandwiches mit dem restlichen kalten Roastbeef zu machen!

 

Yarnbombing, Social Commerce & die Craftistas auf der re:publica: Das Feedback

16. Mai 2013 von Daniela | 2 Kommentare

Unser Vortrag “Yarnbombing, Social Commerce und die Craftistas” liegt nun auch schon wieder über eine Woche zurück – das Feedback, dass wir darauf erhalten hatten, war toll und wir haben uns wahnsinnig über das viele Lob gefreut. Natürlich war uns klar, dass wir einige Menschen mit unserem Thema erreichen würden, immerhin haben wir auf der re:publica und somit einer der größten Internetkonferenzen gesprochen, trotzdem war es grossartig, einen vollen Saal zu haben, in dem eben nicht nur Frauen, sondern mindestens 50% Männer saßen. Und auch während des Vortrags kamen immer mehr Menschen – bis der Saal schließlich wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Das zeigt, dass das Thema Crafting eben nicht nur in unsere eigenen kleinen Filterblase oder in den unzähligen mehr oder weniger großen Gruppierungen, in denen sich Strickende, Häkelnde oder Nähende untereinander organisieren, sondern eben doch auch von allgemeinerem Interesse ist.

Auf den Artikel bei Heise hatte ich bereits verlinkt, daneben wird es in den nächsten Tagen noch eine Folge mit mir im Podcast “Steckdosengespräche” von Jörg geben. Ich habe außerdem noch einer Nachrichtenagentur ein langes Interview zum Thema Yarnbombing gegeben – wo das erscheinen wird, weiß ich allerdings noch nicht. Wir haben außerdem sehr viele sehr interessante Gespräche geführt – mit Burda oder dawanda zum Beispiel. Und Kiki hat natürlich auch schon in ihrem Blog berichtet.

Und auch auf Twitter gab es einiges an Feedback:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Angemerkt wurde aber auch, wir hätten das Thema mehr unter Gender-Aspekten beleuchten müssen:

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Das hätten wir natürlich tun können – das war allerdings nicht unser Thema. Unser Fokus lag vorrangig auf den Bereichen Internet und Markt. Wir haben außerdem versucht, den Vortrag weitestgehend geschlechtsneutral zu halten – also eben nicht explizit von Frauen zu sprechen und somit das Thema als Frauen-Sache (gähn!) zu erklären. Das Problem war allerdings: Da, wo wir mit Statistiken arbeiteten, um eben das, was wir erzählen wollten, mit Zahlen zu unterlegen, gab es eben einfach nur Zahlen von Frauen. Als wir unsere Umfrage gemacht hatten, ging es uns ja auch auch so: Über 200 Frauen hatten mitgemacht, davon aber eben gerade mal vier Männer, obwohl wir uns vorab extra noch an Multiplikatoren der Männerstrick-Szene wie Lutz von Maleknitting.de gewandt hatten. Natürlich hätten wir auch gerne mehr erzählt, als wir es in dieser halben Stunden tun konnten – wir hatten dafür aber einfach keine Zeit.  Eine halbe Stunde kann nämlich verdammt schnell herum sein. Aber: Die nächste re:publica steht vor der Tür und es spricht nichts dagegen, selber ein entsprechendes Panel zum Thema Gender und Crafting einzureichen.

Auch im Blog von Me Made Mittwoch wurde ähnliches moniert: Nachdem das eingereichte Panel “Wo sind eigentlich die Frauen? DIY-Blogs, der Me Made Mittwoch und die unsichtbare Macht im Internet” beim Call for Papers abgelehnt worden war, war man ein bisschen enttäuscht. Im Blog einer der MMM-Initiatorinnen, nämlich bei Allures und Coutoure, wurde über die Ablehnung unter den feministischen Näherinnen weiter diskutiert: “…ging ich fest davon aus, dass entweder wir oder jemand aus der (verallgemeinert) Blogsaloncommunity eingeladen werden muss – wenn nicht so, wer dann? Die Antwort hat mich ganz schön überrascht, denn es durften letztlich mir vollkommen unbekannte Bloggerinnen reden. Ich weiß, dass Bekanntheit nicht das zwingende Kriterium ist und nichts über die Qualität des Beitrags aussagen muss, aber in Sachen Repräsentanz fand ich es ganz ehrlich gesagt ziemlich shocking.” Das tut uns natürlich Leid – wir kannten den MMM bis dahin allerdings auch nicht und sind beide seit langen Jahren im Netz (in Blogs sowie bei Ravelry, Twitter, Facebook, Instagram oder Pinterest) aktiv, aber auch Mitglieder in verschiedenen Crafting-Gruppen in Wiesbaden und Köln und daneben über die Coworking-Szene, bzw. im Umkreis der Kölner Dingfabrik super vernetzt. Aber: Die nächste re:publica kommt bestimmt. Im MMM geht es daneben außerdem hauptsächlich ums Nähen und das war zu allem ja auch nicht das Thema, über das Kiki und ich berichten wollten.

Ich hatte in Berlin übrigens nicht den Eindruck, dass man sich nicht für bloggende Frauen oder die DIY-Szene interessiert, ganz im Gegenteil. Ich habe dort ein sehr aufgeschlossenes Publikum erlebt. Und was ich persönlich am tollsten fand: Dass nach unserem Panel viele Männer, die sich bisher nie mit dem Thema Crafting auseinander gesetzt hatten, zu uns kamen und sagten, wie interessant sie das gefunden hätten und dass sie vieles hätten mitnehmen können. Damit ist, wie irgendwo im Blog des MMM erwähnt wurde, das Thema spätestens in der Mitte angekommen – und genau das wollten Kiki und ich erreichen. Und nächstes Jahr gibt es sicher die Möglichkeit, das Thema DIY und Crafting auch aus anderen Blickwinkeln weiter zu beleuchten. Kritik ist gut, besser aber ist Selbermachen!

Ansonsten möchte ich aber auch aufs Yarncamp hinweisen, das am 15. September in Frankfurt stattfindet , denn hier kann jeder Themen einreichen. Nutzt das und macht mit! Ich werde auf jeden Fall auch in Frankfurt sein und würde mich sehr über entsprechende Beiträge freuen.

Natürlich freuen Kiki und ich uns auch in unseren Blogs über Euer Feedback: Was hat Euch gefallen, was nicht? Schreibt uns einfach!

 

Gemacht mit Liebe auf der re:publica

8. Mai 2013 von Daniela | 2 Kommentare

Und heute war der letzte Tag der diesjährigen re:publica! Ich sitze gerade im Hotel und gucke zum ersten Mal seit Samstag mal wieder ins Blog – in den letzten Tagen war so viel los, dass ich einfach nicht dazu kam. Gestern fand unser Panel “Yarnbombing, Social Commerce und die Craftistas” statt. Es war natürlich alles ein bisschen aufregend, hat aber auch ganz schön Spaß gemacht. Unser Raum war jedenfalls bis zum letzten Platz voll und die Resonanz danach war super. Hurra!

Sehr gerne hätten wir mehr erzählt, die halbe Stunde, die wir zur Verfügung hatten, ging rasend schnell herum und wir hätten durchaus noch Material für zwei, drei weitere Stunden gehabt – so aber mussten wir uns eben auf das allerwichtigste beschränken.

Daniela Warndorf re:publcia

Ich werde in den nächsten Tagen den Vortrag nach und nach verbloggen, auch die tolle Präsentation, die Huck Haas von Stijlroyal.com für uns erstellt hat, werde ich noch hochladen.

Wer schon mal wissen möchte, um was es ging: Bei Heise erschien heute ein Artikel über unser Panel. Und so, wie es aussieht, wird es noch weitere Presse geben – ich werde das hier alles dann entsprechend hier verlinken. Jetzt muss ich allerdings erstmal ein bisschen durchschnaufen :)

Anleitung: Einen Lace-Schal mit Noro Sekku 8 häkeln

2. Mai 2013 von Daniela | 3 Kommentare

Gestern war ich beim Strickfrühstück – das hieß: endlich Zeit, um in Ruhe mal ein paar Stunden zu Noro Sekku 8 häkelnhäkeln! Und das habe ich dann auch getan und bin mit meinem Noro-Schal ein großes Stück weitergekommen. Mittlerweile habe ich mich an das dünne Garn gewöhnt und komme damit ziemlich gut zurecht.

Ich wollte außerdem noch zeigen, wie das Muster funktioniert. Das ist im Grunde relativ einfach, zumindest dann, wenn man die kniffelige erste Reihe hinter sich hat. So geht´s:

HäkelanleitungZuerst häkelt man ein Vielfaches von fünf Laufmaschen plus acht Laufmaschen plus drei Laufmaschen. Wieviele Maschen man nimmt, hängt von der gewünschten Breite ab, bei meinem Schal aus Noro-Wolle waren es 14 x 5 plus 8 + 3, also 81 Laufmaschen.

Erste Reihe: In der ersten Reihe werden dann Stäbchen gehäkelt und das geht so: In die achte Laufmasche ein Stäbchen, dann zwei LM und wieder ein Stäbchen in diese Masche. Für die Lücke zwischen den Stäbchengruppen drei Stäbchen häkeln. Und dann bis zum Ende weitere Stäbchengruppen nach dem gleichen Prinzip häkeln. Am Ende zwei LM häkeln und die Reihe dann mit einem Stäbchen abschließen.

Zweite Reihe: Für die Höhe der nächsten Reihe vier LM häkeln. In der zweiten Reihe werden dann in die Lücken, die zwischen den beiden Stäbchen der jeweiligen Stäbchengruppen entstanden sind, immer fünf Doppelstäbchen gehäkelt. Die Reihe wird dann auch wieder mit einem Doppelstäbchen am Rand abgeschlossen.

Dritte Reihe: Für die Höhe der nächsten Reihe braucht es dann wieder drei LM und dann beginnt das Muster von vorne, nur dass die neuen Stäbchengruppen jetzt neu platziert werden: Nämlich immer in das dritte doppelte Stäbchen der Vorreihe. Der Rest läuft ansonsten weiter wie in den Vorreihen.

Das hört sich jetzt etwas kompliziert an, hat man aber die erste Reihe erstmal gehäkelt, läuft der Rest wie von alleine. Der Anfang allerdings ist tückisch und man muss genau zählen, damit man am Ende nicht zu viel oder zu wenige Maschen hat.

Ich hoffe, man kann in meiner Skizze gut erkennen, was gemeint ist. Wenn man Anfänger ist, probiert man das Muster am besten vorab mal mit einem glatten, nicht zu dünnen Baumwollgarn in Ruhe aus, bevor man es mit einem Lacegarn probiert.