Das Strickcafé

Über Textilkunst, Stofftiere aus dem 3D-Drucker und die Sache mit den Randmaschen

3D-Drucker können großartige Dinge machen. Disney hatte daher ein Team daran gesetzt, im Bereich Spielzeug zu experimentieren. Heraus kam ein 3D-Drucker, der Stofftiere aus Filz druckt – das ist insofern interessant, weil bisher vor allem mit Plastik gearbeitet wird, weniger aber mit weichen Materialien. Bei diesem Drucker nun schneidet ein Laser mehrere Ebenen aus Materialien wie Filz, die dann mit einem Kleber bestrichen und zusammengepresst werden. Das Ergebnis sind dann formbare Figuren wie zum Beispiel ein Hase. So richtig dolle sieht der noch nicht aus, aber wenn man sich das Ganze in noch mehr Schichten vorstellt, könnte es dann schon recht spannend werden.

Habt Ihr auch so viele Garnreste, die sich zudem auch noch ständig vermehren? Bei Buzzfeed gibt´s 34 großartige Ideen zur Verwendung von kleinen Mengen Garn: 34 Adorable Things To Do With Leftover Bits Of Yarn

Dabei auch eine der großartigen Wandinstallationen von Debbie Smyth – mehr von ihr auf ihrer Seite: Text works (Foto: Debbie Smyth)

Randmaschen stricken – damit tun sich viele trotz langjähriger Strickerfahrung schwer. Mal sind sie zu locker, mal zu fest, mal zu unregelmässig – ärgerlich, wenn das eigentliche Gestrick aufwendig und mit viel Liebe gemacht wurde. Tichiro hat sich diese Woche in ihrem Blog daher mit dem Thema eingehend beschäftigt und verschiedenes ausprobiert: Die verflixte zweite Masche

Eine andere interessante Technik ist übrigens der Icord-Rand – dazu gibt´s auf Youtube in Tutorial. Die Filmqualität ist nicht so super, aber es wird verständlich erklärt, wie es geht: I-Cord-Rand stricken – eine ganz schöne Sache für ein gestricktes Tuch.

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Mai mit viel Sonne und noch mehr Zeit fürs Häkeln und Stricken! Ob ich nächste Woche in Berlin einen Wochenrückblick zusammenstellen kann, weiss ich noch nicht so genau, ansonsten aber geht es übernächste wie gewohnt weiter.

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