Unser Versand während COVID-19

Liebe Kundinnen und liebe Kunden,

In einigen Fällen kann es derzeit zu Lieferverzögerungen kommen und wir hoffen, dass Ihr dafür Verständnis habt. Strickerinnen sind oft sehr ungeduldig. Das verstehen wir, wir häkeln und stricken selber auch und wissen, wie es ist, wenn der Nachschub auf sich warten lässt, während man doch so gerne am Projekt weiterarbeiten möchte. Aber wir können es leider nicht ändern: Die Corona-Pandemie wirft seit Monaten einiges durcheinander und nicht alles kann derzeit so laufen, wie man es gewohnt ist oder es gerne hätte. Das wird auch vermutlich nach dem aktuellen Lockdown noch eine ganze Weile so bleiben.

Wir lieben unsere Arbeit, denn wir freuen uns, wenn wir Euch daheim mit schönen Garnen versorgen dürfen. Wir möchten Euch aber bitten, für die besondere Situation Verständnis aufzubringen und geduldig und freundlich zu bleiben. Gemacht mit Liebe ist ein kleines Unternehmen mit derzeit zwei, bzw. drei Mitarbeitern und einem winzig kleinen Wolllager. Wir arbeiten seit Wochen und Monaten auf Hochtouren, um Euch alle so schnell wie möglich zu beliefern. Aber wir haben hier auch einfach unsere Grenzen und schaffen einfach nur das, was möglich ist. Und auch für uns ist die Situation seit Monaten anstrengend und belastend, genau wie für alle anderen auch.

Allgemein wird in Deutschland derzeit sehr viel mehr gestrickt und gehäkelt und bei uns wird ein vielfaches vom normalen Volumen bestellt. Das ist natürlich toll, bringt uns aber manchmal an unsere Grenzen. Denn das Arbeiten ist komplizierter als vor Corona. Immer nur eine Person darf aktuell zum Beispiel im Shop arbeiben – vor Corona waren es drei gleichzeitig. So braucht man natürlich länger. Gerne würden wir jemanden einstellen, denn wir brauchen eigentlich dringend weitere Unterstützung im Lager. Aber das geht derzeit nicht, denn zum Einlernen muss man zu zweit sein und das ist zu gefährlich.

Natürlich könnten wir, wie es sehr viele andere kleinere und mittelgroße Onlineshops machen, und den Versand einfach komplett an ein Partnerunternehmen abgeben, um ein bisschen schneller verschicken zu können. Ganz bewusst haben wir uns aber dagegen entschieden. Wir haben unsere Garne lieber hier vor Ort in unserem eigenen Wolllager und verpacken unsere Pakete auch lieber selber. So können wir Euch besser beraten und flexibler auf kurzfristige Bestelländerungen reagieren.

Die erhöhte Nachfrage führt übrigens auch dazu, dass es immer wieder zu Lieferengpässen bei unseren Lieferanten kommen kann, weil die Waren einfach ausverkauft sind. Der Nachschub bei unseren Großhändlern ist dabei nicht wie gewohnt gesichert. Denn Spinnereien, Färbereien oder Hersteller von Zubehör haben ebenfalls alle mit Corona zu kämpfen: Sicherheitsvorkehrungen müssen eingehalten werden und immer wieder fallen Mitarbeiter krankheitsbedingt oder wegen Quarantäne aus. Der internationale Warenverkehr ist außerdem erschwert. So bekommen wir nicht immer rechtzeitig Wollnachschub oder müssen selber auch mal ein paar Tage länger als gewohnt warten, bis unsere Ware eintrudelt.

Und nicht zuletzt arbeiten DHL, DPD und Co. derzeit auf Hochtouren: Auf den Straßen ist ein vielfaches vom normalen Paketvolumen unterwegs, weil alle online bestellen – nicht nur Wolle, sondern alle Dinge des täglichen Bedarfs. Wir lassen aktuell zwei Mal pro Woche unsere Pakete abholen, aber es kommt leider auch immer wieder mal vor, dass DHL einfach nicht kommt und die Pakete dann bis zur nächsten Abholung liegen bleiben. Selber bei der Post einliefern können wir nicht, weil es dazu viel zu viele Pakete sind. Diese Mengen werden dort nicht angenommen.

Herzliche Grüße!

Daniela

 

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