Socken stricken, Stricken
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Aus der Strickpraxis: Verlaufsgarn und Muster

Ich wollte Euch noch kurz das hier zeigen, denn ich war selber einigermaßen verblüfft: Im Herbst hatte mir das superschöne handgefärbte bunte Verlaufsgarn für Socken von der Strickeule gekauft und damit zumindest schon mal einen Sock mit einem einfachen Rippenmuster gestrickt. So sah er aus:

Sockenwolle mit Farbverlauf 2JPG

Irgendwie hat er mir dann aber einfach nicht so richtig gefallen,  also lag er die ganze Zeit in meiner Kiste, ohne dass ein zweiter dazu kam. Was es genau war, konnte ich nicht erklären, aber geärgert hat es mich natürlich schon, denn eigentlich ist ja die Wolle so schön…   letzte Woche habe ich das Restknäuel dann nochmal in die Finger bekommen und einfach nochmal einen angeschlagen – diesmal aber ohne Rippen:

Sockenwolle mit Farbverlauf 3JPG

Gleiche Wolle – anderes Muster – völlig unterschiedliche Wirkung!  Und ich muss sagen: So finde ich es besser. Jetzt sieht man kleine Ringel und der Sock sieht nicht mehr so unruhig aus.  Eigentlich keine wirklich bahnbrechende Erkenntnis, aber wenn man es so direkt im Vergleich sieht, ist es doch recht verblüffend.

Bei Verlaufsgarnen, die mehr Ton in Ton gefärbt sind oder längere/kürzere Verläufe haben, kann das aber nochmal ganz anders aussehen – dann ist vielleicht auch Variante 1 wieder die bessere. Habt Ihr das auch schon mal ausprobiert? Wie sind Eure Erfahrungen außerdem mit handgefärbter bunter Wolle?

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3 Kommentare

  1. Bei Verlaufsgarnen ist es eh Glück, wenn das Muster passt. Meist frisst die Wolle das Muster oder umgekehrt.
    Deswegen stricke ich auch nie was wildes in solche Muster und beschränke mich auf Rippen oder einfach nur glatt rechts.

    Liebe Grüsse
    Susi

  2. Ich stimme Eeva zu … entweder einfärbig und ein tolles Muster oder das Garn macht von selbst Muster – sonst ist es einfach zu unruhig und bei den vielen Farben kommt das gestrickte Muster nicht zur Geltung und die ganze Mühe war umsonst.
    Liebe Grüße Steffi

  3. Ich bin auch schon zu der Erkenntnis gekommen: entweder Muster im Garn oder Muster im Gestrickten. Beides zusammen funktioniert in den wenigsten Fällen, oder wenn, wie Du schon schreibst, ein Garn mit längeren Musterverläufen.
    Handgefärbte Garne habe ich schon einige gekauft, sehen schön aus als Strang, aber bisher hat es mir dann im Gestrickten nicht so sehr gefallen, ich mag es einfach nicht, wenn Wolle “wildert” und zu kurze Farbwechsel hat. Im Finnischen gibt es dafür ein Wort: Farbkotze ;-) Ist natürlich Geschmackssache.

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