Das Strickcafé
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Neues aus dem Maschinenraum, Weihnachtliches und Schleichwerbung – Strickcafé 80

Freitagmorgen, halb sieben – für mich eine ziemlich ungewohnte Zeit, schon am Schreibtisch zu sitzen. Aber der Mann musste schon früh zum Flughafen und so nutze ich den Morgen, um den Wochenrückblick zu schreiben. Ich habe in dieser Woche allerdings gar nicht so viele Links für Euch, denn in den Blogs ging es etwas ruhiger zu. Aber ich kann ja auch mal ein bisschen darüber erzählen, was bei mir selber so los ist.

Ich habe vor allem viel am nächsten Häkelset gearbeitet – Weihnachten ist dieses Mal das Thema. Für mich ein bisschen komisch, wo wir hier in Köln momentan doch Temperaturen um die 18 Grad haben. Aber: Ich habe schon fast alles Material fürs Set im Haus und heute kommt im Laufe des Nachmittags dann noch die dafür benötigte Wolle. Nächsten Samstag werde ich außerdem zum ersten Mal auf einem (sehr kleinen!) Weihnachtsmarkt mit dabei sein und das heißt natürlich auch überlegen, was man mitnimmt, wie man seine Sachen präsentiert und vor allem aber auch, wie man sie verpackt. Überhaupt, so richtiges Werbematerial hatte ich bisher keins, also haben wir noch Flyer, Postkarten und Aufkleber gestaltet und in die Druckerei gegeben.

Und dann ist da ja noch die Sache mit dem Häkelbüro. Ich hab´s ja schon auf Twitter erzählt: Mein Büro ist klein und wir haben insgesamt in der Wohnung nicht so richtig viel Platz – mich hat das in den letzten Wochen ein bisschen genervt, weil man halt ständig über irgendwelche Kisten und Kartons klettern muss. So lange ich nur meine Agentursachen gemacht habe, war das kein Problem, denn mein Büro war ja weitestgehend papierlos. Das sieht aber mittlerweile ganz, ganz anders, aus. Also habe ich angefangen, mich nach einem Ladenlokal hier in Sülz umzugucken. Nicht ganz einfach, ich will nämlich etwas, was maximal fünf Minuten von daheim entfernt ist und keine Millionen Euro an Miete kostet. Es gibt zwar Angebote, aber die sehen dann meist so aus, als sei dort seit den 50ern nicht mehr renoviert worden. Also haben wir angefangen, das Problem von der anderen Seite anzugehen: Die Wohnung durchsortieren und insgesamt mehr Platz schaffen, damit es im Büro wieder angenehmer wird. Denn eigentlich arbeite ja auch sehr gerne hier. Nächste Woche kaufen wir noch zwei, drei neue Möbel und ich hoffe, damit passt es dann erstmal wieder. Und das mit dem Ladenlokal verfolge ich weiter, aber eben etwas entspannter.

Seit ein paar Tagen gibt es mich übrigens auch auf DaWanda. Bzw. bin ich dort natürlich schon länger angemeldet, ich hatte nur keine Produkte in meinen Shop gestellt. Ich will erstmal nur mit einem kleineren Sortiment herumprobieren und gucken, wie das so läuft. Mein Hauptshop soll auf jeden Fall weiterhin hier auf meiner Seite bleiben, zumal ich es wichtig finde, unabhängig zu bleiben. Es macht mir aber Spaß, damit herumzuexperimentieren – mal gucken, was daraus wird.

Im Netz war es in dieser Woche wie gesagt ein bischen ruhiger, aber einen Artikel fand ich dann doch sehr interessant. Elke von Elleplus veröffentlichte nämlich ein Interview mit Rechtsanwalt Cornelius Matutis zum Thema Werbung in Blogs: Ab wann gilt ein Link als Werbung und wie muss diese gekennzeichnet werden? Auch wenn wir in den Blogs ja schon seit Jahren darüber schreiben, gibt es immer viele Unklarheiten – vor allem, weil unterschiedliche Blogger-Gruppen eben auch immer ihre Besonderheiten haben und das gilt insbesondere für die Näher und Näherinnen. Ansonsten gilt aber immer prinzipiell: Fließt Geld in irgendeiner Form, muss groß und breit am Anfang des Textes “Anzeige” oder “Werbung” stehen. Was Schleichwerbung ist und was nicht, regelt ansonsten das UWG, also das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und mit viel kreativer Zeit!

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