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Wollfestival Köln

10 Fragen an Daniela Johannsenova, der Organisatorin des Wollfestival Köln

Manchmal kann man gar nicht anders und muss eine Sache unbedingt machen, egal, ob die Idee vielleicht völlig bekloppt ist oder viel Zeit und  Nerven kostet. Ganz oft entstehen aber genau so die großartigsten Projekte und Dinge – einfach deswegen, weil sie mit viel Liebe und Herzblut gemacht werden. In der Serie “Leute machen Sachen” stelle ich verschiedene Leute vor, die genau solche Sachen machen und Projekte ins Leben gerufen haben, die Menschen zusammenbringen, inspirieren und motivieren. In der heutigen Folge ist Daniela Johannsenova an der Reihe: Sie hat in Köln mit der berühmten “Maschenkunst” nicht nur einen tollen Wollladen, sondern organisiert in diesem Jahr zum dritten Mal das Kölner Wollfestival. Persönlich haben wir uns bisher noch nie getroffen und ich weiss gar nicht so genau, warum eigentlich, denn Gelegenheit hätte es schon viele gegeben. Als ich damals vor ziemlich genau drei Jahren wieder mit dem Stricken und Häkeln angefangen hatte, war die “Maschenkunst” das erste Wollgeschäft in der Stadt, in dem ich mich nach Wolle umgeschaut hatte – und natürlich bin ich dort auch …

Das erste “Köln strickt” – so war´s

Und nun ist es rum, das erste kölnübergreifende Häkel- und Stricktreffen “Köln strickt”. Ich habe heute mächtig Kopfschmerzen, bin aber trotzdem sehr zufrieden, denn es war ein wirklich schöner, runder Abend, den wir da gemeinsam in der “Vreiheit” in Mülheim miteinander verbracht haben. Es waren zum Schluss mit 70 Leuten etwas weniger als geplant da – wir hätten ja eigentlich 80 Plätze gehabt. Aber am Wochenende hatte es noch einige Absagen gehagelt und nicht zuletzt spielte gestern auch die deutsche Nationalmannschaft. 70 ist allerdings eine super Zahl, auf die man stolz sein kann. Mein Eindruck war, dass alle viel Spaß miteinander hatten und dass die Stimmung sehr schön war. Überall wurde geratscht, gelacht und sich untereinander ausgetauscht und nicht zuletzt gab es wie immer in der Vreiheit leckeres Essen. Daumen hoch also – und gerne wieder. Vielleicht im November? Mal sehen! Ich habe nicht explizit alle Anwesenden gefragt, ob das mit den Fotos okay ist – wenn jemand hier auf den Bildern nicht gezeigt werden möchte, bitte einfach kurz Bescheid geben. Ich finde allerdings, dass …

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Zweiter DIY-NOW-Abend: Häkeln im Kölner Solution Space

Es ist immer wieder das Gleiche: Kaum sitzen ein paar Leute zusammen am Tisch und packen ihre Wolle aus, wird es sofort gemütlich. Man quatscht über Gott und die Welt, die Gespräche plätschern so vor sich hin und nebenbei häkelt und strickt man Runde um Runde und guckt man nach ein paar Stunden zufällig mal auf die Uhr, kann man kaum fassen, wie schnell die Zeit herum ging. Ich mag das sehr und denke fast jedes Mal nach solchen Abenden, dass ich das schönste Hobby der Welt habe. Gestern Abend gab´s den zweiten “DIY-NOW-Abend – Häkeln im Kölner Solution Space” und ich habe in drei Stunden sechs Squares gehäkelt und mindestens noch sechs umrandet – wenn das so weiter geht, ist mein diesjähriges Sommerhäkelprojekt schon im Mai fertig. Eine zweite Grannysquare-Decke soll´s werden, und zwar eine richtig große. Stefanie hatte zum zweiten eingeladen und nachdem ich beim ersten Mal eine kleine Einführung in Sachen Häkeln gegeben hatte, musste ich dieses Mal gar nicht viel zeigen. Die anderen hatten in den letzten zwei Wochen nämlich längst …

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Häkeln lernenNOW-DIY-Night

Und gestern dann hatte ich meinen ersten Einsatz als Handarbeitslehrerin: Häkeln lernen in Köln bei der ersten NOW-DIY-Night im Solution Space hieß es nämlich! Was es damit auf sich hat, hatte ich letzte Woche ja schon mal kurz erzählt. Ich war ein bisschen aufgeregt, denn vorher war mir nicht so ganz klar, wie ich zehn Frauen gleichzeitig zeigen kann, wie man häkelt. Fast alle waren nämlich absolute Anfängerinnen und hatten keine Ahnung, wie man die Nadel hält oder was eine Luftmasche ist. Und dabei bin ich ja selber nicht gerade ein Profi, ich häkle halt einfach nur sehr viel und sehr, sehr gerne. Die ersten eineinhalb Stunden waren etwas chaotisch, denn natürlich ist es einfacher, sich alleine daheim ein Youtube-Tutorial anzusehen, um das zu lernen, als sich das seitenverkehrt bei jemand anderem abzugucken. Was aber längst nicht so viel Spaß macht :) Mit der Haltung von Nadel und Faden ging es los, dann kamen Luftmaschen, Wendemaschen, feste Maschen und Stäbchen. Die ein oder andere hat dabei ein bisschen gestöhnt und mir wäre es sicher nicht …