Monate: April 2015

englische Garnbezeichnungen

Was bedeuten eigentlich englische Garnbezeichnungen wie “DK” oder “Aran”?

Was bedeuten eigentlich englische Garnbezeichnungen wie “DK” oder “Aran”? Eigentlich waren solche Garnbezeichnungen ursprünglich im englischen Sprachgebrauch üblich, längst haben sie sich aber auch bei uns durchgesetzt, denn sie sind sehr viel einfacher zu verwenden als Angaben mit Meter und Gramm. Wenn man nicht sofort weiß, was gemeint ist, ist das natürlich nicht weiter schlimm, denn man findet ja alle nötigen Angaben zur Lauflänge, Maschenprobe oder Nadelstärke auf der Banderole.  Wer aber auf Ravelry unterwegs ist oder gerne internationel Blogs oder Seiten besucht, sollte sich damit doch mal kurz beschäftigen. Denn hier werden die Garnlängen oft in Yard angegeben – man muss sie also in unser metrisches System erst umrechnen. Oft werden außerdem Garne verwendet, die bei uns nicht unbedingt so einfach zu bekommen sind – man muss als einen Ersatz finden. Fehlen nun exakte Meter und Gramm-Angaben, kann man sich aber problemlos an den Angaben wie DK oder Aran orientieren – weiteres verrät dann die Maschenprobe. Englische Garnbezeichnungen Cobweb: superdünnes Lacegarn 100g: ca 1400mm  Lace Weight, Superfine, Ultra fine, Baby Weight (LACE): 1oog: 600 …

Halbrundes Tuch stricken

Zum ersten Mal ein halbrundes Tuch stricken…

Ich freue mich gerade sehr: Gestern Abend ist endlich mein rundes grünes Tuch fertig geworden! Es war ein längerer Weg dahin, denn mit dieser Wolle war alles ein bisschen kompliziert – die wollte nämlich erst nicht so wirklich, wie ich mir das vorgestellt hatte. Geplant war zuerst eigentlich, damit in unserem Kurzurlaub an der Nordsee einen Neverwhere von Mairylind zu stricken. Irgendwie klappte das aber mit dem Zopfmuster nicht so richtig. Ich habe es mehrfach versucht, aber ich muss wohl eine Sache ganz grundlegend falsch verstanden haben. Also entschied mich um: Eine Lintilla von Martina Behm sollte es nun werden. Das Tuch steht schon lange auf meiner Liste, ich mag einfach diese Rüschen so supergerne. Den Neverwhere also wieder aufgeribbelt und eine Lintilla angeschlagen. Das Stricken machte eigentlich super Spaß. Durch die verkürzten Reihen hat man immer etwas zu tun, ohne dabei aber groß aufpassen zu müssen, so dass sich das Tuch praktisch wie von alleine strickt. Ich hatte dann auch recht schnell ein schönes großes Stück fertig, aber irgendwie sah es einfach nicht gut …