Monate: Februar 2013

Über Häkelzeitschriften, Anleitungen und Raubstricken

Letztes Wochenende habe ich mir zum ersten Mal ein Häkelmagazin gekauft – und zwar “Sabrina Spezial: Die schönsten Häkelmuster”. Das Magazin gab es für 2,90 Euro und ich muss sagen, auch wenn der Titel so aussieht, als ginge es darum, möglichst viele Leute davon abzuhalten, jemals zu einer Häkelnadel zu greifen, war es ein guter Kauf. Die gezeigten Modelle sind zwar bis auf den Schal nicht mein Geschmack, dafür aber gibt es Häkelschriften für 38 verschiedene Muster und aus denen kann man ja einfach selber etwas entwerfen… Die Häkel-Verena ist übrigens die erste Zeitschrift, die ich mir speziell zum Thema Häkeln gekauft habe und lustigerweise habe ich bisher aber auch nie wirklich nach solchen Heften gesucht. Ich war beim Stöbern im Zeitschriftenladen sehr erstaunt, dass es auch für Häkler eine riesige Auswahl gibt – und eben nicht nur für die Stricker. Die meisten Anregungen suche ich mir tatsächlich einfach übers Internet, bei Pinterest vor allem, dann aber auch in vielen Blogs, bei Facebook, Instagram oder Youtube und sehr oft einfach über die Google-Bildersuche. Meistens arbeite …

Vögel häkeln oder: Das Rotkehlchen

Inspiriert von den gehäkelten Vögeln von Lucy von Attic24 habe ich mich an ein Rotkehlchen gesetzt. Für einen Prototypen ist es gar nicht so schlecht geworden, oder? Weil ich Anleitungen nicht so mag, habe ich es allerdings freestyle gehäkelt. Im Grunde besteht der Vogel einfach aus einem großen und einem kleinen Kreis, einem winzigen Dreieck, zwei Luftmaschenbeinchen mit Ösen dran sowie zwei Augen aus Druckknöpfen. Einfach alles zusammennähen, bzw. zusammenhäkeln und dann die Fäden unsichtbar vernähen. Ich habe das Rotkehlchen nicht ausgestopft, das kann man aber natürlich noch machen. Was ich an dem Rotkehlchen besonders gern mag: Die Ösen und die Druckknöpfe stammen noch aus dem alten Nähkasten meiner Oma und müssen jeweils 30 bis 40 Jahre alt sein.