Neues aus dem Maschinenraum

12 von 12 im Juni 2018

12 von 12 im Juni 2018

Gestern habe ich endlich mal wieder bei 12 von 12 mitgemacht – die Aktion gibt´s schon superlange und wird von Caro von Draußen nur Kännchen organisiert: Einen Tag lang, nämlich immer am 12. eines Monats, macht man ganz viele Fotos, die den Tagesablauf dokumentieren. Davon werden 12 Fotos ausgewählt und im Blog gepostet. Bei Caro kann man den Blogbeitrag schliesslich abends ab 17 Uhr verlinken, so dass auch andere reingucken können. Hier sind meine 12 von 12 – viel Spaß beim Lesen!

9 Uhr: Kaffee auf dem Küchensofa. Es war spät letzte Nacht, ich bin noch müde…

 

10 Uhr: Ich fahre jeden Tag mit dem Rad ins Häkelbüro. Ein Auto besitzen wir nicht, das braucht man in der Grossstadt nämlich nicht und ist umweltfreundlich. Und es sind ja auch nur zehn Minuten Weg. Mein neues Rad hat zwei Körbe – einen hinten und einen riesengrossen vorne. Den brauche ich auch, denn damit transportiere ich regelmässig riesige Taschen mit frisch gefärbter Wolle in den Laden wie auch heute.

 

11 Uhr: Heute ist meine wichtigste Aufgabe, die frischgefärbten Wollstränge zu etikettieren, zu fotografieren und in den Shop einzustellen. Die Etiketten mache ich in Handarbeit: Sie werden auf Transparentpapier gedruckt und die Farben immer von Hand eingetragen.

 

12 Uhr: Ich bin Team Ringelshirt und habe etwa zehn Shirts in vielen Farben – Schwarz-weiss, Dunkelblau-Weiss, Rot-Weiss, Lila-Weiss, Türkis-Weiss… auserdem sammle ich lange Ketten und besitze etwa 40 Stück davon. Die gelbe hier stammt vom Konstanzer Flohmarkt.

 

13 Uhr: Mit den einfarbigen Merino-Strängen bin ich durch, jetzt geht´s mit den neuen Färbungen Sockenwolle weiter, die ich schön bunt gefärbt habe. Hier sieht man meine Papierschneidemaschine. Sie ist mehrfach in der Woche im Einsatz und im Häkelbüro praktisch nicht zu ersetzen.

 

14 Uhr: Nun muss ich noch Fotos machen von den neuen Strängen “Knit Happens” – gar nicht so einfach, denn draussen regnet es und das Licht ist nicht ganz ideal für Fotos. Daneben muss ich mir noch Namen für die neuen Farben ausdenken. Diese Stränge hier hat übrigens mein Mann am Wochenende gefärbt, als ich nicht daheim war, er färbt nämlich selber gerne. Die blauen gefallen mir von seinen Ergebnissen am besten, ich mag die Blau-Verläufe und die feinen gelben und grünen Speckles.

 

15 Uhr: Weil es bei mir im Laden immer gut aussehen muss, weil die Leute durch die Fenster reingucken können, muss ich praktisch jeden Tag ein bisschen aufräumen und vor allem Ware einräumen, damit die Regale nicht leer sind. Sonst würde so aussehen, als ob ich nix vorrätig habe, obwohl sich hinten im Lager die Sachen bis unter die Decke stapeln. Also mache ich jeden Tag eine halbe Stunde lang Ordnung. Die Artist´s Bicycle Dress-Boxen stehen im Schaufenster und müssen dort fast täglich “aufgefüllt werden….

 

16 Uhr: Schnell noch ein paar Fotos von den fertig etikettierten Sockensträngen machen. Sockenwolle fotografieren macht am meisten Arbeit, denn hier muss ich jeden Strang einzeln knipsen. Jede Farbe gibt´s ja immer nur einmal. Seit ein paar Wochen knipse ich die Stränge immer direkt von oben, ich finde, das bringt die Farben am besten zur Geltung. Davor habe ich sie immer aus der gleichen Höhe schräg von der Seite fotografiert. Der obere Strang ist mein Favorit, vermutlich wird der nicht in den Shop, sondern in meinen eigenen Vorrat wandern.

 

17 Uhr: Dauerregen… aber egal, ich fahre jetzt trotzdem heim.

 

17:20 Uhr:  Noch schnell einen Kaffee auf dem Küchensofa! Mit Schaumkuss…  mein Mann ist auch schon da, er hatte heute im Homeoffice gearbeitet. Gemeinsam gucken wir noch nach einem Problem mit meinem Spamfilter, seit zwei Wochen bekomme ich unfassbar viele Spammails. Mein wunderbarer Mann wird noch zwei Stunden daran sitzen, das Problem aber lösen können. Hurra!

 

20 Uhr: Nach dem Essen bin ich ins Wohnzimmer umgezogen. In der Schüssel ist mein Rockin Rows, den ich gerade mit Cash Soft Baby stricke (gibt´s dann auch bald als Strickpaket), vorne liegt ein neues Dreieckstuch, das ich mit Wool Finest von Schoppel angeschlagen habe. Die Wolle ist toll, ganz weich und durch die Verzwirnung gleitet sie super über die Nadeln. Ich stricke übrigens mit den Nadeln aus dem Addi Click Set Long Lace und bin sehr angetan davon – Metallnadeln mochte ich eigentlich nie wegen des Klackerns. Aber die sind richtig klasse – die Wolle gleitet einfach wie Butter darüber. Parallel beantworte ich noch ein paar Kundenmails.

 

Kurz vor 12 Uhr: Noch eine Folge “Little Lies” (liegend geguckt) und dann geht´s ab ins Bett….

 

Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann sag Danke, indem Du ihn in Deinen Netzwerken teilst!

1 Kommentare

  1. Sylvia Frank sagt

    Habe im Moment einen guten Wollvorrat so das ich gerade keine bestellen kann,sondern ersteimal sie verarbeiten muss.Sehr schade wenn ich ihre tolle Wolle immer sehe .Freue mich jedesmal wenn von ihnen etwas kommt.Wenn ich das nächstemal in Köln bin möchte ich auf jedenfall bei Ihnen vorbei kommen.Ihre ideen sind sehr schön.Ihre Sylvia Frank

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.