Neues aus der Crafting-Szene, Upcycling
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Der Wochenrückblick 24/13: Upcycling!

Upcycling ist eine feine Sache: Mit ein paar Handgriffen und relativ wenig Materialeinsatz entstehen aus vorhandenen Dingen, die man vielleicht nicht mehr braucht oder eventuell sonst sogar wegwerfen würde, tolle neue Dinge. Upcycling bedeutet aber nicht nur, sorgfältig und bewusst mit den Ressourcen umzugehen, sondern auch Spaß dabei zu haben, individuelle Sachen zu entwickeln, die man nirgendwo kaufen kann.

Im Netz finden sich unzählige Blogs, in denen über Upcycling geschrieben wird – auch auf Pinterest und Facebook wird man schnell fündig. Drei Seiten aber sind eine super Anlaufstelle, wenn man sich mit dem Thema Upcycling mehr beschäftigen möchte: Der Klassiker aller Upcycling-Blog ist natürlich Ikea Hackers. Hier wird gezeigt, was man mit ein bisschen Phantasie aus den Ikea-Produkten so herausholen kann. Denn das Problem mit Ikea kennt jeder: Alle haben die Sachen zuhause stehen, weil sie halt schön und günstig sind – Individualität aber geht anders.

Eine weitere zentrale Anlaufstelle, auf der ich auch immer wieder gerne vorbeischaue, ist Handimania. Hier finden sich unzählige Upcycling-Projekte nach Themen wie Knit, DIY & Crafts, Crochet, Food oder Sew sortiert, die sich einfach nachmachen lassen. Großartige Ideen finden sich außerdem im Blog weupcycle.com. 30 Tage lang wird jeden Tag ein Upcycle-Produkt vorgestellt. Sind die 30 Tage um, kann man eine Idee einsenden und schon wird das Projekt verlängert. Super, oder?

Ein paar hübsche Upcycling-Projekte möchte ich natürlich auch vorstellen: Schnell und einfach umgesetzt ist dieses tolle Projekt von Ama: Suppenlöffel nehmen, Loch in den Griff bohren, bisschen biegen, an die Wand hängen und schon hat man einen besonderen Kleiderhaken: Spoons Coat Hanger. (Foto: ohoh-blog.blogspot)

Bei Handimania habe ich außerdem eine tolle Idee gefunden: Im neuesten Beitrag „Fabric Covered Cardboard Storage Box“ wird gezeigt, wie man aus einem alten Karton, Stoff, Kleber und einem Pinsel ohne großen Aufwand eine schicke, stoffbezogene Box mit Griffen zaubern kann. Boxen kann man sich natürlich auch kaufen, große können allerdings schon mal ab 20 Euro aufwärts kosten. Von den Designs ganz zu schweigen.

Aus alten T-Shirts, die man in Streifen schneidet, oder Zpagetti-Garn lassen sich außerdem sehr putzige Lampen häkeln: Auf der Facebook-Seite von LUMI Lamparas werden sie gezeigt. Die Teile lassen einfach nachmachen, man sollte allerdings unbedingt Glühbirnen verwenden, die nicht so heiß werden. Und die Kabelhüllen? Die macht man am besten mit der Strickliesl. Die man sich dafür natürlich auch schnell selber macht, denn kaufen kann ja jeder! Regula von babajeza zeigt, wie es geht.

 

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