Alle Artikel mit dem Schlagwort: yarnbombing

Yarnbombing in Köln: Der Strickschalter

Am Wochenende hat Stefanie von Steffstuff.de sich in einem Blogartikel darüber geärgert, dass bei Yarnbombing-Aktionen ganz oft Bäume eingestrickt oder eingehäkelt werden: „Bäume sind von Natur aus schön. Man braucht gar kein großartiger Naturfreund zu sein, um große, dicke Baumstämme zu bewundern. Und jeder der seine Sinne ein Stück mehr weitet und Baumstämme intensiv betrachtet, entdeckt eine Schönheit, die ein Stück gestricktes Polyacryl nie erreichen wird.“ Ob Polyacryl oder nicht – da hat sie natürlich Recht. Ich finde aber auch, dass es immer ein bisschen auf die Aktion an sich ankommt. Es gibt großartige Yarnbombing-Aktionen mit Bäumen, denn man kann natürlich etwas mehr machen als einfach nur ein bisschen gestricktes Polyacryl um den Stamm wickeln. Ich habe zum Beispiel mal irgendwo ein Bild von einer Aktion gesehen, bei der an einen kahlen Winterbaum gehäkelte Äpfel gehängt wurden. Eingestrickte Baumstämme habe ich außerdem bisher nicht so oft gesehen und ich glaube auch, dass gar nicht so viele Bäume eingestrickt oder eingehäkelt werden, weil es natürlich ziemlich viel Arbeit macht, bzw. solche Baumschals in der Regel mit …

Urban Knitting-Wettbewerb mit burda Stricken

Habt Ihr das hier schon gesehen? In Berlin hat jemand dem „Rufer“ einen Mantel gestrickt, damit er im Herbst nicht so frieren muss. Coole Aktion, oder? Das Foto wurde für den Urban Knitting-Wettbewerb geknipst, den das neue Magazin burda Stricken ins Leben gerufen hat: An die Wolle, fertig los! Zur Veröffentlichung unseres brandneuen Strick-Hefts rufen wir Euch zum Urban Knitting auf! Strickt in Eurer Stadt ein, was das Zeug hält und schickt uns ein Bild davon an gewinnspiel@burdastyle.de, Betreff „Urban Knitting“. Bitte mit Name, Adresse und Ort, wo ihr einen Gegenstand eurer Wahl eingestrickt habt. Unter allen Einsendungen wählt die Redaktion einen Gewinner, der sich über diesen tollen Preis freuen darf: Am Valentins-Wochenende (14.2.-16.2.14) reist ihr zu zweit mit der Bahn nach Berlin ins Ritz Carlton Hotel und lasst euch im beeindruckenden Wellnessbereich verwöhnen. Dazu gibts noch ein romantisches Valentins-Dinner in einem Berliner „In-Lokal“ und einen Shopping-Gutschein von 500 Euro. Außerdem gibt es burda style-Jahres-Abos für den 2.-5. Platz. Einsendeschluss ist der 30. November 2013. Also: Nadeln zur Hand und loslegen! Weitere Infos bei burdastyle.de, …

yarnbombing

Yarnbombing und Guerilla Knitting

In den Städten sieht man sie mittlerweile immer öfter: Kunterbunt eingestrickte und eingehäkelte Schilder, Poller, Bäume, Geländer, Zäune, Brunnen oder Denkmäler. Auf einmal sind sie da, irgendjemand hat sie irgendwann dort angebracht und niemand weiß, warum, denn fast immer fehlen Hinweise, von wem diese Yarnbombings oder Guerilla Knittings stammen oder was sie bedeuten sollen.   Hat man sie entdeckt, ist man verblüfft, diese kleinen Garnbomben irritieren und stören den gewohnten Blick, und man steht das und überlegt, warum sich jemand Zeit genommen hat, etwas eigentlich so Sinnloses zu machen. Doch sinnlos ist es nur auf den ersten Blick und das aber merkt man meistens erst ein bisschen später: Dieses alberne gestrickte oder gehäkelte Ding hat einen dazu gebracht, seine Routine zu unterbrechen und gewohnte Denkmodelle und Gewohnheiten zu hinterfragen. Warum zum Beispiel nur einige wenige entscheiden, wie der öffentliche Raum, in dem wir aber alle leben, auszusehen hat. Warum in unsere Gemeinschaft die meisten Dinge nur getan werden, weil man sich daraus einen Vorteil entspricht. Warum man eigentlich glaubt, dass Dinge immer so bleiben müssen, …

Yarnbombing: Englische Schiffe einhäkeln!

Drei Wochen lang sind wir nun schon unterwegs. Meinen Koffer, in den ich maximal 20 Kilo Kram packen durfte, haben wir bereits durch fünf Länder geschleppt und in Kürze landen wir im „sechstsen“, nämlich auf Guernsey. Zwei Kilo wiegt mein Häkelsack. Und heute war der große Tag, an dem ich in diesen drei Wochen dann zum ersten Mal etwas gehäkelt habe: Ein paar Blümchen, um die Scheinwerfer auf der Fähre, die uns von Portsmouth nach St. Peters Port auf Guernsey bringt, ein bisschen zu verschönern. Dafür hat sich das Mitschleppen der Wolle doch gelohnt, oder?