Neues aus dem Maschinenraum

Liebster Award – discover new blogs!

Liebster Award

LiebsterAwardMomentan kursiert gerade das Bloggerstöckchen “Liebster Award” und Lutz von Maleknitting hat mir im Rahmen der Aktion ein paar Fragen gestellt, die ich gerne beantworte. Der “Liebster Award” funktioniert so: Wer “nominiert” wurde, beantwortet die gestellten Fragen im eigenen Blog, verlinkt auf die Aktion, nominiert weitere Blogger und stellt ihnen neue Fragen. Eine feine Sache, weil man so viele neue Blogs kennenlernt und auch einige interessante Dinge erfährt. Hier also meine Antworten auf Lutz Fragen:

Was war Dein allerersten Blogbeitrag und warum ausgerechnet der?

Puh, meinen allerersten Beitrag schrieb ich in ein Blog, das ich 2007 eröffnet hatte. In Internetnetjahren gemessen also vor ungefähr 10.000 Jahren. Was genau ich geschrieben habe, weiss ich nicht mehr, aber es war eine Art Tagebuchblog, in dem viele Fotos und Alltagsnotizen postete, also in etwa das, was ich noch immer auf einsneunsiebenzwei.de mache. Ich fand es einfach spannend, Sachen ins Internet zu schreiben – Facebook gab es damals noch nicht, Twitter kannte man in Deutschland kaum. Verglichen mit den Möglichkeiten, die man heute hat, war das Blog ziemlich spartanisch strukturiert. Ich zog darum auch relativ schnell auf WordPress um, da gab es damals schon richtig tolle Möglichkeiten. Bei WordPress bin ich bis heute geblieben, allerdings mit selbstgehosteten Seiten, damit ich möglichst unabhängig bin.

Was macht für Dich das Bloggen aus? Was gefällt Dir? Was raubt Dir manchmal die Nerven?

Es gibt so vieles, was ich am Bloggen toll finde – Schreiben und Fotografieren, Reflektieren, das Einrichten und alles zum Laufen bringen, die Interaktion mit den Lesern, später in alten Artikeln stöbern können und sich zurückerinnern. Und irgendwie habe ich mich vor allem einfach daran gewöhnt, ins Netz zu schreiben, ich mache das ja schon so lange. Ohne Bloggen würde mir wirklich was fehlen. Es gibt eigentlich kaum etwas, was mich nervt nur auf mein Blog bezogen. Allgemein finde ich komisch, dass so viel voneinander kopiert wird – ganz oft lassen sich die Blogs schon rein optisch nicht mehr voneinander unterscheiden. Ich finde auch, dass zu viel darüber diskutiert wird, was beim Bloggen okay ist und was nicht, denn jedes Blog ist anders, es gibt keine Regeln dafür, wie ein Blog sein soll und wie nicht. Solche Diskussionen führen übrigens hauptsächlich weibliche Blogger.

Wie stehst Du zu Werbung auf Deinem Blog?

Ich sehe das relativ entspannt: Ich finde, es soll doch einfach  jeder selber entscheiden, was er wie im eigenen Blog machen möchte, dazu ist es das Blog ja schliesslich da. Man bloggt ja nicht für die Leser, sondern für sich selber. Insofern finde ich es auch prinzipiell absolut okay, sich für Werbung bezahlen zu lassen – wenn das irgendwelchen Lesern nicht gefällt, müssen sie ja nicht mehr mitlesen. Ich persönlich veröffentliche allerdings sehr wenig Werbung, ich behalte mir lieber meine Unabhängigkeit, denn Werbung machen bedeutet halt immer einen Verlust dieser. Wenn zum Beispiel Foodblogger für einen überteuerten Joghurt mit Spezialwerbung werben, die es erwiesenermaßen gar nicht gibt, hat das mit Unabhängigkeit und Authentizität nicht mehr viel zu tun – schade! Insofern finde ich Affliliate-Programme oder einen eigenen Shop besser, damit kann man auch ein bisschen was verdienen, muss sich aber dafür nicht verbiegen. Ansonsten gilt halt: Werbung eindeutig als solche kennzeichnen und sich nicht unterm Wert verkaufen.

Was ist das letzte, dass Du mit Deinem Handy oder mit Deiner Kamera aufgenommen hast und warum?

Das waren diese schönen Porzellanschüsseln in dem tollen Küchenutensiliengeschäft – als Erinnerung dafür, dass ich mir die vielleicht mal kaufen möchte. Die waren aber auch echt schön! Nachher will ich außerdem noch neue Wolle fotografieren – ich habe gestern bei “Lieb & Reizend” hier in Köln superschöne handgefärbte Wolle erstanden.

Gibt es ein kleines Talent von dem so gut wie niemand etwas weiß?

Ich habe ein extrem gutes Auge für Farben, Formen und Strukturen – das ist nicht nur für Kreatives gut, sondern auch im Job, um Konzepte zu entwickeln oder Texte zu strukturieren. Ich sehe immer sehr schnell, was passt und was nicht – manchmal sogar zu schnell, aber das ist eine andere Frage :)

Ich bin ja nah am Wasser gebaut. Du auch? Wobei kannst Du so richtig schön flennen?

Ohje, ich auch. Ich heule bei Filmen, bei intensiven Diskussionen oder auch nur dann, wenn ich an was richtig Trauriges denke. Heulen hilft aber beim Stressabbau und ist insofern gar nicht so schlecht. Wenn man nur hinterher nicht immer so schrecklich verquollene Augen hätte :(

Was ist Deine Lieblingsstadt in und außerhalb von Deutschland?

Konstanz – da komme ich her und dort habe ich bis vor fünf Jahren gelebt.  Und Amsterdam. Das erste Mal war ich 2007 dort, das letzte Mal im September und wenn ich mir eine Stadt aussuchen könnte, wo ich leben will, dann wäre es definitiv Amsterdam.

Was sollte man dort auf jeden Fall sehen?

In Konstanz gibt es viele schöne Ecken- St. Katharinen zum Beispiel, der Lorettoberg oder das Ufer im Paradies – und das absolut touristenfrei, denn die Stadt ist ansonsten von Touristen das ganze Jahr über belagert. In Amsterdam ist es definitiv der Jordaan.

Was würdest Du Frau Merkel mal als Tipp für unser Land geben?

Ach je, das würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt so vieles, was nicht gut ist. Am schlimmsten ist das Hartz IV-System – wer einmal in dieses System reingerutscht ist, kommt nur ganz schwer wieder raus.

Mit welchem Sänger, Schauspieler oder Künstler würdest Du gerne einmal einen Tag lang tauschen?

Mit keinem, ich bin ganz gerne ich. Aber ich wäre gerne mal einen Tag lang mit Aretha Franklin unterwegs.

Was ist Dein Tipp für eine bessere Umwelt?

Im Kleinen anfangen und zum Beispiel Rad fahren anstatt das Auto zu nutzen. Plastik möglichst vermeiden und weniger konsumieren, indem man bei Einkäufen auf Qualität und regionale Produktion setzt. Kostet zwar mehr, ist aber nachhaltig.

Die Regeln für den Liebster Award

Das waren meine Antworten. Da schon so viele andere Blogs mitgemacht haben und ich ein bisschen den Überblick verloren habe, wer schon mitgemacht hat, möchte ich niemanden speziell nominieren, sondern das Stöckchen einfach allen anbieten, die Lust haben, mitzumache. Nur zu also! Die Regeln wären folgende:

  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der Dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört.
  • Benutze dazu gerne das Awardbild.
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir gestellt wurden.
  • Formuliere selbst 11 neue Fragen.
  • Nominiere bis zu 11 weitere, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung

Und hier meine Fragen:

  • Wieviele  UFOS hast Du aktuell auf der Nadel?
  • Wieviel Wolle lagert in Deiner Wohnung – hier bitte ehrlich sein, auch wenn es eine gemeine Frage ist :)
  • Wieviel gibst Du im Monat für Handarbeitsbedarf und vor allem für Wolle aus?
  • Was tust Du, um Dein Handarbeitsblog bekannt zu machen?
  • Wenn Du Dir in Bezug auf Dein Hobby etwas wünschen könntest – was wäre das (außer ein niemals leer werdendes Bankkonto für neue Wolle)?
  • Was nervt Dich an anderen Blogs?
  • Welche Social-Media-Plattformen nutzt Du gerne in Bezug auf Dein Hobby und warum?
  • Wie lange sitzt Du pro Woche hinter Deinen Strick- oder Häkelnadeln?
  • Was war der beste Tipp, den Du je in Sachen Stricken oder Häkeln bekommen hast?
  • Wer strickt und häkelt ist auch oft in anderen Bereichen kreativ tätig – was machst Du sonst noch gerne?
  • Und zum Schluss: Welche Frage möchtest Du gerne beantworten und was wäre Deine Antwort?

Viel Spaß beim Mitmachen!

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3 Kommentare

  1. Lola-Marilyn sagt

    Boah Süße, was sind wir uns ähnlich! Nur dass ich immer noch keinen Blog habe! Liebe Grüße, Lola-Marilyn

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