Alle Artikel in: Über das Selbermachen

Inspiration No. 54: Über Crafting-Hacks, Stricken beim TAZ-Lab und Rollenklischees

Ganze 26 coole Crafting-Hacks habe ich bei Buzz Feed gefunden – alle für kleines Geld entweder zu kaufen oder mit einfachen Mitteln, die man im Haushalt zur Verfügung hat, nachzubasteln: Nadeltassen, beleuchtete Strick- und Häkelnadeln, Nadelstopper aus Korken, Masking-Tape-Halter, kleine Schleifchen, Stempel, und, und, und – all die kleinen Dinge eben, die ein Crafter-Herz höher schlagen lassen. Guckt mal rein, die ein oder andere coole Idee ist sicher auch für Euch mit dabei: 26 clever and inexpensive Crafting Hacks Eine perfekte Ergänzung dazu ist der Beitrag von stricken.de, in denen vier verschiedene Garnschalen zum Selbermachen vorgestellt werden: Praktische Garnschalen zum Selbermachen Ich habe diese Woche mal meine Wollvoräte wieder ein bisschen durchsortiert und dabei die ein oder andere schöne Entdeckung gemacht – wie zum Beispiel die vier Knäule Lamana Cusco in diesen schönen, hellen Farben, die es mal in zwei verschiedenen Supercraft-Paketen gab. Ich habe alle einfach in das Weckglas gesteckt, das hier noch herumstand und fand die Farb-Kombi superschön. Von alleine wäre ich dabei gar nicht darauf gekommen, diese vier Farben zusammenzustellen. Gleiches mit …

Inspiration No. 50: Sezierte Frösche, Copyright und die Sache mit dem schlechten Image von Handarbeit in Deutschland

Und hier wie jede Woche wieder mein Wochenrückblick mit interessanten Links zum Stöbern – viel Spaß beim Lesen! Ich weiss nicht, ob ich diesen Link hier nicht schon mal geteilt hatte – wenn ja, dann ist das schon eine Weile her. Diese Woche bin ich aber wieder darüber gestolpert und weil es so wahnsinnig genial ist, kommt es doch nochmal in meinen Wochenrückblick: Um über die Anatomie verschiedener Tiere zu lernen, muss man nicht unbedingt erst welche sezieren. Das geht auch in gestrickt und sieht dann so wie oben auf den Bild aus. Ob Frösche, Fledermäuse oder Ratten – spanennde Einblicke sind garantiert. Mehr davon zu sehen gibt es im Etsy-Shop von AKnitomy, wo man die Arbeiten auch kaufen kann. Sehr cool! Es ist schon fast zwei Jahre her, dass wir unseren Vortrag über Yarnbombing, Social Commerce und die Craftistas auf der re:publica gehalten hatten, das Thema Stricken im öffentlichen Raum ist allerdings noch lange nicht passe. Fairstricktes hat neulich einen schönen Artikel mit vielen Fotos dazu veröffentlicht: Craftista – Stricken im öffentlichen Raum Ein sehr …

Inspiration No. 47: Schlimme Strickfails, Stricken mit 108 Jahren und warum wir das Stricken so lieben

Ich bekomme jede Woche sehr viele Mails von Lesern, die bestimmte Fragen haben. Einige davon sind sicher auch für Euch interessant, darum kommt die ein oder andere künftig in den „Wochenrückblick“. Diese Woche schrieb mir zum Beispiel Sonja: Sie sei gerade dabei, als Geburtstaggeschenk für ihre Tochter einen runden Teppich aus Textilgarn zu häkeln, nur würde sich der dauernd wellen und sie sei schon völlig verzweifelt deswegen und den Tränen nahe, weil sie ständig am Aufribbeln sei. Was sie denn tun solle? Ich habe ihr natürlich schon geantwortet, es war ja schliesslich ein Notfall, will es hier aber auch nochmal für alle schreiben – Kreise häkeln ist nämich nicht ganz ohne. Man muss sehr genau darauf achten, wieviele Maschen man zunimmt. Dafür gibt es erstmal eine Grundregel: Häkelt man mit Stäbchen, häkelt man in der ersten Runde 12 Maschen in den Anfangsring (fünf Luftmaschen häkeln und mit einer Kettmasche zum Ring schliessen). In der zweiten und dritten Reihe die Maschen verdoppeln. Ab der vierten Reihe pro Runde 12 Maschen zunehmen. Die Zunahmen am besten versetzt …

Craftista – Handarbeit als Aktivismus

Das Buch hier nicht ganz neu, erschienen ist es nämlich im Oktober 2011. Allerdings ist es ein wichtiges und spannendes Buch, es beschäftigt sich nämlich mit der Frage, was passiert, wenn Handarbeit und politischer Aktivismus miteinander verbunden werden. Denn längst sind es auch die Feministinnen, für die Handarbeiten wieder völlig selbstverständlich geworden ist, was es lange Zeit so aber nicht war. Es geht aber nicht nur um die Frage, inwieweit Feminismus und Crafting zusammenpassen, sondern auch um die Möglichkeiten, Gegenmodelle zu den Modemonopolen zu entwerfen, Vertriebswege und Kommunikationskanäle zu organisieren und wie sich Arbeits- und Beschäftigungsmodelle ändern lassen, indem man selbst aktiv wird.  Ein hochaktuelles Them also. Das Buch, an dem sich rund 30 Autorinnen beteiligt haben, besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil geht es um die historischen Wurzeln der Bewegung, im zweiten über die Intersektionen von Handarbeit, Kunst und Modedesign, im dritten Teil werden Aspekte wie Radical Crafting, DIY-Aktivismus und Gender-Politiken behandelt. Dabei wird  das Thema aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und das macht es dann auch besonders spannend, wenn man nämlich sieht, …