Monate: Januar 2015

Auf der Nadel: Socken mit Fächerstreifen

Weil mein petrolfarbenes Tuch nun endlich fertig geworden ist (es ist sooooo toll!!), habe ich auch gleich wieder was Neues angeschlagen: Diese schöne Paar Socken mit Fächerstreifen nämlich, das ist vor einiger Zeit im Büchlein „Jeans! Socken! Selbstgestrickt im Denim-Look“ von Tanja Steinbach entdeckt hatte. Das Buch hatte Tanja mir im Frühjahr geschenkt und ich war sofort in diese superschönen grauen Socken verliebt. Ich hatte sie auch damals schon mal angeschlagen, kam aber irgendwie nicht damit zurecht, dass sich wegen der Zu- und Abnahmen im Muster die Anzahl der Maschen auf den Muster-Nadeln 2 und 3 immer wieder änderte. Ich stricke ja auch noch nicht so lange Socken :( Diesmal habe ich mir aber einfach ein paar Maschenmarkier gesetzt, die mir zeigen, wo das Muster anfängt und wieder aufhört und nun klappt es problemlos. Und die wandernden Maschen schiebt man sich ab und an einfach wieder auf die richtige Nadel zurück. Das Muster ist ein Ajourmuster, dabei werden Maschen ab und an zusammengestrickt, dazu gibt es ein paar Überzüge und verschränkte Zunahmen. Man muss ein …

Inspiration No. 44: Pompons, an der Nadel hängende Omas und das Maleknitting-Buch

In dieser Woche war wieder einiges los! Bei Las Teje y Maneje gab es zum Beispiel coole Oberteile mit Pompons zu sehen. Die einen sind so riesig, dass von der darunterliegenden Weste kaum noch was zu sehen ist, die anderen dafür klein wie Rosinen. Sehr, sehr cool. Hier kann man gucken: Pom-Pom Sweaters. Und nein, Pompons werden NICHT gestrickt, auch wenn das eine Plattform, bei der man Onlinestrickkurse buchen kann, diese Woche so behauptet hat – die werden einfach nur gewickelt, fertig :-) Um MyBoshi ist es ein bisschen ruhiger geworden, nachdem letztes Jahr das vierte Buch herausgekommen war. Bei Gründerszene haben die Jungs aber nun ein Interview gegeben: Warum bei MyBoshi die Omas an der Nadel hängen. Man kann über MyBoshi sagen was man will – dabei geholfen, das Häkeln wieder populär zu machen, hat das alles jedenfalls ganz sicher. Anja vom tollen Blog Knobz war auf der Heimtextil in Frankfurt und berichtet in ihrem Blog, wie es so war: Heimtextil 2015 in Bildern  – SoLebIch Bloggertreff Lutz von Maleknitting hat in seinem Blog …

Pizza Finocchiona

Pizza Finocchiona

Ich liebe Pizza! Ok, wer nicht? Meine ersten Versuche im Backen von Pizza reichen mittlerweile ca. 30 Jahre zurück, hatten damals aber nicht so wirklich viel mit echter Pizza zu tun. Dieses mal wollte ich unsere neue Silikon-Backmatte ausprobieren. Ich weiß, man muss unbedingt unbedingt unbedingt einen Pizzastein verwenden, aber unser letzter Pizzastein ist vor Jahren zerbrochen und wir haben seitdem irgendwie keinen neuen gekauft. Eigentlich fehlt uns auch ein Ofen, der über 250 Grad Celsius kommt, aber man kann eben nicht alles haben. Jetzt aber zu den Zutaten für zwei mal backmattengroße Pizza Finocchiona: 400 g Mehl – De Cecco Farina di grano tenero „00“ Oro di Parma Pizzasauce 2 x Edeka Italia Mozzarella di Bufala Campana 12 Scheiben Levoni Finocchiona Salami frische Hefe 1 Knoblauchzehe Salz 5 Cherrytomaten Das Mehl mit einem gestrichenen Esslöffel Salz in eine große Schüssel geben. Zwei Drittel des Hefewürfels mit einem gehäuften Esslöffel Mehl und einem Kaffeelöffel Zucker in eine Tasse mit warmem Wasser geben und durchrühren. Die Mischung stehen lassen, bis sie Blasen wirft und schön säuerlich nach Hefe riecht. Die Hefemischung langsam zum Mehl in …

Rosmaringelee

Rosmaringelee – lecker zu Rind und Lamm

Perfekt zu gebratenem Rind oder Lamm: Mein selbstgemachtes Rosmaringelee, das ich an einem Dezembersamstag in der Kölner Wildkräuterei gemacht habe.  An dem Nachmittag drehte sich dort alles um selbstgemachte, essbare Weihnachtsgeschenke und neben einem phantastischem Birnen-Zimt-Essig und (den bisher noch nicht probierten) eingelegten Pilzen haben wir einen riesigen Topf Rosmaringelee gemacht, von dem ich dann vier Gläser heimgebracht habe. Eins landete bei meinen Eltern, die es an Silvester mit meiner Oma beim Fleischfondue geköpft und begeistert waren. Es schmeckt süß und gleichzeitig herzhaft und hat ein wahnsinnig feines Rosmarin-Aroma. Wer es nachkochen möchte: Ihr braucht drei kleine Zwiebeln, 1/2 Knoblauchknolle, 10 Zweige Rosmarin, 750ml trockener Weißwein, 80ml Weißweinessig, 500g Gelierzucker 2:1 sowie 1 Messerspitze Salz. Außerdem frisch und sehr heiß gespülte, supersaubere kleine Gläser plus Deckel, die Ihr nach dem Spülen umgedreht auf einem frischem Geschirrtuch lagert, bis sie dann später gebraucht werden. Und nicht zuletzt werden noch Papierfilter und Bindfaden gebraucht. Dann wird erstmal geschnibbelt: Die geschälten Zwiebeln in Ringe und den geschälten Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Fünf der Rosmarinzweige entzupfen, die Nadeln …