Jahr: 2014

Beleuchtete Häkelnadeln

Beleuchtete Häkelnadeln

Ich hatte sie im April im Blog schon mal vorgestellt, wer hier regelmässig mitliest, wird sich sicher erinnern. Weil die Dinger aber so witzig sind, dürfen sie hier in meiner Serie nicht fehlen: Häkelnadeln mit Beleuchtung nämlich, bzw. Crochet Lite Crochet Hooks. Die gibt´s schon seit einigen Jahren und sind nicht unbedingt das Neueste vom Neuen, in Deutschland allerdings sind sie weitestgehend unbekannt, weil man sie im Handel nicht wirklich finden kann. Ich hatte mir daher eine  im Ausland online bestellt, leider ist sie aber nicht mehr rechtzeitig gekommen – ich muss wohl noch bis nach Weihnachten warten. Die Crochet Lite Crochet Hooks haben einen ziemlich dicken Kunststoffgriff mit einem kleinen Schiebeklappe, innen haben drei kleine Knopfbatterien Platz. Der Griff ist aus durchsichtigem, leitendem Material, das dann nach dem Anschalten ziemlich hell leuchtet. In dem Video könnt Ihr sie Euch genauer angucken Beleuchtete Häkelnadeln: Abgesehen davon, dass sie nicht wirklich schön aussehen: Ich finde die Idee witzig und auch superpraktisch, denn so kann man auch ohne viel extra Licht gut im Dunkeln häkeln. Ihr könnt …

Grannysquares postmodern

Fast schon ein Häkelbuch-Klassiker ist das Buch „Grannysquares postmodern“ von Rosa Pe. Es war das erste Häkelbuch, das mir, als ich gerade mit dem Häkeln angefangen hatte, in die Hände gefallen war und es hat lange, lange gedauert, bis ich es dann endlich mein eigen nennen durfte – meine Schwiegereltern haben es mir schliesslich zum Geburtstag geschenkt.  Ich mag es so gerne, weil es zeigt, wie vielseitig die kleinen bunten Häkelquadrate sind. Muster, Farben und Garne lassen sich schier unendlich miteinander kombinieren und zu immer neuen Formen zusammennähen. Rosa stellt im Buch verschiedenes davon vor – 21 Projekte sind es, sortiert nach den vier Jahreszeiten: Auf den Übersichtsseiten werden sie jeweils gezeigt und dann einzeln mit ausführlichen Anleitungen vorgestellt. Im Frühling sind das ein Armschmeichler, ein Täschchen, ein Mäppchen für Stifte, Gläserhussen, ein Tuch sowie eine Decke. Der Sommer wird mit einer Tischdecke, einem Vorhang, einer Stola, einer Tasche und einem Kissen gefeiert. Herbstlich geht es mit einem Poncho, einem Rock, einer Brosche, einer Decke und einer Tasche zu. Und der Winter schliesst den Reigen …

Craftista – Handarbeit als Aktivismus

Das Buch hier nicht ganz neu, erschienen ist es nämlich im Oktober 2011. Allerdings ist es ein wichtiges und spannendes Buch, es beschäftigt sich nämlich mit der Frage, was passiert, wenn Handarbeit und politischer Aktivismus miteinander verbunden werden. Denn längst sind es auch die Feministinnen, für die Handarbeiten wieder völlig selbstverständlich geworden ist, was es lange Zeit so aber nicht war. Es geht aber nicht nur um die Frage, inwieweit Feminismus und Crafting zusammenpassen, sondern auch um die Möglichkeiten, Gegenmodelle zu den Modemonopolen zu entwerfen, Vertriebswege und Kommunikationskanäle zu organisieren und wie sich Arbeits- und Beschäftigungsmodelle ändern lassen, indem man selbst aktiv wird.  Ein hochaktuelles Them also. Das Buch, an dem sich rund 30 Autorinnen beteiligt haben, besteht aus drei Teilen: Im ersten Teil geht es um die historischen Wurzeln der Bewegung, im zweiten über die Intersektionen von Handarbeit, Kunst und Modedesign, im dritten Teil werden Aspekte wie Radical Crafting, DIY-Aktivismus und Gender-Politiken behandelt. Dabei wird  das Thema aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und das macht es dann auch besonders spannend, wenn man nämlich sieht, …

Karbonnadeln von Knit Pro

Nachdem mir in diesem Jahr ungefähr vier Mal die Nadelspitzen von meinen Rundstricknadeln mit Seilsystem abgebrochen waren, war ich es irgendwann Leid und habe mir Karbonnadeln von Knit Pro, nämlich die „Karbonz“ gekauft. Die kosten ein klein bisschen mehr als meine geliebten Symfonie-Spitzen aus buntem Holz, sind aber deutlich haltbarer. Gefertigt werden sie nämlich aus Karbonfasern und die sind super steif und vor allem aber bruchfest. Das Basismaterial ist aus Kohlenstoff, der industriell speziell bearbeitet wird. Im Unterschied zu Metallnadeln fühlen sie sich warm an und haben dabei aber auch eine gewissen Griffigkeit, weil sie halt nicht so glatt sind – ich finde sie vom Handgefühl überaus angenehm. Schick sehen sie außerdem auch aus, während sich der schwarze Hintergrund beim Verstricken von bunter Wolle besser abhebt als es bei den Symfonie-Nadeln der Fall ist. Ich hatte mir die Nadeln im Herbst auch als Nadelspiel zum Sockenstricken gekauft und bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Gerade beim Stricken der Sockenspitze muss man ja manchmal etwas mehr Kraft aufwenden und da verbiegen sich Bambusnadeln halt gerne …