Monate: Mai 2013

Die Planetenselektion vom Lakritzplanet

Auf der re:publica habe ich dieses Jahr wahnsinnig viele Menschen getroffen und viele, viele Visitenkarten getauscht und erst nach und nach komme ich dazu, mal zu schauen, was diese Leute sonst so machen oder mich bei ihnen zu melden. Eine von diesen Begegnungen hatte ich mit Christian vom lakritzplanet.de. Dem liefen der Mann und ich direkt in die Arme, als wir am Dienstag nach unserem Panel auf dem Hof erstmal etwas Luft schnappen wollten. Christian ist passionierter Lakritzfan und hat, weil er der Meinung war, dass das Thema Lakritz überall zu wenig präsent ist, kurzerhand das Blog „lakritzplanet.de“ ins Leben gerufen, wo er seitdem über Lakritz schreibt. Das alles ist ein Non-Profit-Projekt – es wird also keine Lakritze verkauft (schade eigentlich!). Über Lakritz lesen ist gut, Lakritz essen und probieren aber noch viel besser und so ist er derzeit auf vielen größeren Netz-Events unterwegs, um vor Ort über Lakritz zu erzählen und sich mit anderen Lakritzfans auszutauschen, wie zum Beispiel beim Sweetup in Berlin, zu dem ich mich auch angemeldet hatte, an dem ich aber …

Der Balkon im Mai

Große Freude macht mir momentan unser Balkon – ich habe fast alle Pflanzen zusammen und vor allem aber ist nun auch alles in den richtigen Töpfen! Gestern habe ich im Gartencenter außerdem noch die neuen Rankgitter gekauft und aufgehängt – links wächst nun die Clematis, rechts ein Teil meiner Kräuter: Wer bei mir auf Twitter und Facebook mitliest, hat mitbekommen, dass ich mein altes Rankgitter im April weiß lasieren wollte, was aber mächtig schief ging, weil man so ein Ding einfach nicht gleichmässig anmalen kann. Ich hatte dann online eins aus Kunststoff bestellt – die sehen auch nach einem Jahr noch gut aus und dazu hätte es ganz gut auf das Milchglas des Sichtschutzes gepasst. Nach einer Woche Wartezeit dann aber leider die Info: Die weißen Kunststoff-Scherengitter sind aus. Und egal, wo ich sonst noch gesucht habe, nirgends war eines in der passenden Größe zu finden. Gusseiserne Gitter, wie man sie derzeit überall bekommt, passen optisch so rein gar nicht, also wurden es nun doch wieder Gitter aus Holz, allerdings diesmal in einem dunklerem Braunton. …

Gemacht mit Liebe im Podcast „Steckdosengespräche“

Jörg kenne ich schon ewig über Twitter und jedes Jahr treffen wir uns auf der re:publica in Berlin. Und dieses Jahr hat er mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei einer Ausgabe seines Podcasts „Steckdosengespräche“ mitzumachen. Hatte ich natürlich! Seit heute kann man den Podcast hören – ich erzähle rund zehn Minuten lang über das Panel, dass Kiki und ich ja übers Crafting gehalten hatten, aber auch über politisches Craften und darüber, was Frauen so bei Stricktreffen untereinander so bequatschen. Hier kann man reinhören: Steckdosengespräche Folge 11: Daniela Warndorf übers Crafting.  Viel Spaß!

roastbeef

Roastbeef nach Niedrigtemperatur-Methode

Heute gab´s bei uns Roastbeef nach Niedrigtemperatur-Methode mit Bratkartoffeln und gekocht hat der Mann. Und es war sowas von lecker – ich habe selten ein so zartes Roastbeef gegessen. Das Fleisch wurde erst rundum angebraten und dann kam es in den Bräter – mit zwei halbierten Zwiebeln und ein paar frischen Kräutern vom Balkon, nämlich Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut und Oregano. Gegart wurde es nach der Niedrigtemperatur-Methode bei 80 Grad – und zwar drei Stunden lang, bis es eine Kerntemperatur von 58 Grad hatte. Danach musste es noch ein bisschen ruhen, damit sich der Fleischsaft innen wieder verteilt und dann wurde serviert. Lecker! Ich habe allerdings auch ein bisschen was zum Essen beigetragen und eine Remouladen-Sauce gemacht. Die muss man nämlich nicht fertig im Supermarkt kaufen, weil man sie ganz einfach selber machen kann. So ging es: In ein hohes Gefäß kamen ein Ei, 250ml Rapsöl, Pfeffer, Salz und ein glatter Teelöffel von meinem Lieblingsgewürz, dem englischen Senfpulver von Colman´s. Dann kam der Pürierstab zum Einsatz: Einfach rein damit und dann mit dem Entstehen der Emulsion …