Monate: März 2013

Lampenbezug häkeln

Einen Lampenbezug häkeln

Fürs neue Büro haben wir bei Ikea eine Stehlampe mit einem schlichten weißen Lampenschirm gekauft. Und weil wir ein Büro sind, in dem leidenschaftlich gestrickt, gehäkelt, gestickt, genäht und gewerkelt wird, musste mit diesem Schirm unbedingt etwas geschehen – also habe ich ihn einfach bunt eingehäkelt: Die Streifen müssen noch ein bisschen gerade gezuppelt werden – das wird nachgeholt, sobald ich eine Glühbirne habe und den Schirm auf der Halterung fixieren kann. Den Lampenbezug häkeln war super einfach – aber es sind ja ganz oft die einfachen Dinge, die nachher am schönsten aussehen. So habe ich es gemacht: Mit einem Laufmaschenring anfangen und dann Reihe für Reihe Grannystreifen häkeln – bei mir waren es immer drei Stäbchen in die Lücke der Vorreihe. Die Reihen müssen natürlich immer mit einer festen Masche geschlossen werden, damit man keine unschöne Spirale erhält. Nach Gefühl habe ich dann in einzelnen Reihen noch Maschen aufgenommen, denn der Schirm wird ja nach unten hin immer breiter. Dabei muss man ein bisschen aufpassen: Nimmt man immer an der gleichen Stelle zu, gibt …

Tassenmanschette für Tasse mit Henkel (und Dackel)

Apropos verschenkte Tassenmanschetten: Eine davon habe ich heute in der Küche im neuen Büro gefunden und weil die Besitzerin nicht da war, war die Tasse heute meine :) Wie man sieht, wird die Tasse nach oben hin etwas breiter, also musste ich ein paar Maschen zunehmen. Für den Henkel habe ich außerdem eine Lücke offen gelassen, die ich über dem Henkel dann einfach wieder mit einem Luftmaschenbogen geschlossen habe. Zum Schluß habe ich dann in der Lücke noch eine Schlaufe eingehäkelt, mit der man den Bezug mit dem Knopf verschließen kann, damit alles sitzt.  Das sieht man hier noch etwas besser: Beim Waschen hat sich die Manschette allerdings ein klein wenig geweitet, von daher werde ich wohl oben auf der Rückseite einfach noch ein feines Gummiband einziehen, damit nix rutscht.

tassenmanschette häkeln

Eine Tassenmanschette häkeln

Kaffee muss heiß sein – blöd, wenn man ihn wie ich am liebsten aus Gläsern oder hohen Bechern ohne Henkel trinkt und sich dann dauernd die Finger verbrennt, weil man meint, dass es schon irgendwie gehen wird, bevor man ihn durch die Wohnung trägt. Ich habe mir darum ein paar Tassenmanschetten gehäkelt, von denen ich aber die meisten mittlerweile wieder verschenkt habe – die Manschetten passen nämlich dummerweise nicht nur auf meine Butlers-Tassen, sondern auch exakt auf die Becher und Gläser von Ikea. Also musste Nachschub her und voilà, hier ist er: In Rot-Pink! Eine Tassenmanschette häkeln – so geht´s Und so habe ich es gemacht: 44 Luftmaschen häkeln und zum Ring schließen. Dann in halben Stäbchen die gewünschte Höhe in den gewünschten Farben häkeln, die einzelnen Reihen dabei immer mit einer KM schließen und die neue Reihe mit einer LM für die Höhe beginnen. Anschließend die Fäden sauber vernähen – fertig. Je nach Becher oder Glas den Lufmaschenring ansonsten einfach länger oder kürzer anlegen. Gehäkelt habe ich mit „Catania“ von Schachenmayr, diesmal mit einer …

Der Katchina Supper Club

Manchmal kann man gar nicht anders und muss eine einzige Sache unbedingt machen, egal, ob die Idee völlig bekloppt ist, sie viel Zeit und manchmal auch Nerven kostet, dafür aber kein Geld einbringt. Ganz oft entstehen aber genau so die großartigsten Projekte und Dinge – einfach deswegen, weil sie mit viel Liebe und Herzblut gemacht werden. In der Serie „Leute machen Sachen“ stelle ich in Interviews verschiedene Leute vor, die genau solche Sachen machen. Im Oktober war ich im Katchina Supper Club essen – ich hatte hier ja darüber berichtet. Supper Clubs wie der Katchina Supper Club schießen derzeit in den großen Städten wie Pilze aus dem Boden und so habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es so etwas auch in Köln Sülz gibt, wo ich ja wohne. Die Idee dahinter: Im privaten Rahmen werden bis zu 20 fremde Personen bekocht und bewirtet, wobei der Abend unter einem bestimmten Motto steht. Dabei verabredet man sich über das Internet, wo dann auch erst die geheime Adresse der Gastgeber bekanntgegeben wird und natürlich lernen sich auch …