Monate: Februar 2013

leckere smoothies selbermachen

Leckere Smoothies selbermachen – fünf Praktische Tipps

Wer mir bei Twitter und Facebook folgt, hat gesehen, dass ich vor ein paar Tagen in die Smoothie-Produktion eingestiegen bin und mir gerade täglich einen Früchtesmoothie im Blender zusammenschreddere, manchmal sogar zwei am Tag. Smoothies selbermachen – the next big thing also. Woher dieser Heißhunger auf Obst auf einmal herkommt, kann ich mir nicht erklären, in den letzten Wochen habe ich fast gar kein Obst gemocht und nun schleppen wir bei jedem Einkauf neues Obst nach Hause und staunen darüber, wie schnell das dann immer aufgebraucht ist…  wie auch immer, Smoothies sind nicht nur lecker und gesund, sondern lassen sich auch ruckzuck selber machen. Im Netz gibt es Unmengen an Smoothie-Rezepten, wir mixen in der Regel einfach verschiedenes Obst, zum Beispiel Äpfel, Ananas, Mango, gefrorene Himbeeren, Melone, Birnen, Trauben, Pflaumen, was eben gerade im Haus ist. Ab damit in den Blender, dazu noch ein bisschen Apfel- oder Orangensaft für eine etwas flüssigere Konsistenz und morgens vielleicht noch ein paar Haferflocken oder Joghurt – lecker! Auch Gemüse kann man nehmen, Karotten und Ingwer passen zum Beispiel …

Bauen mit Paletten

Bauen mit Paletten: Ein Kräutergarten für den Balkon

Nicht mehr lange und dann kommt endlich der Frühling! Höchste Zeit also, sich Gedanken über die Balkonbepflanzung zu machen. Natürlich kann man Töpfe und Pflanzen fix und fertig im Gartencenter kaufen – muss man aber nicht, denn das kann man alles wunderbar selber machen. Auf der Website vom Kölner Colabor habe ich eine großartige Idee gefunden: Beim letzten Colabor-Abend wurden aus Einwegpaletten und ein paar Tetrapaks vertikale Kräutergärten gebaut – die Idee dazu stammt vom „Kräuterkauz“ alias Diego Gardón, der den Workshop gemeinsam mit dem Colabor gestaltete, die Paletten stammten vom Gemeinschaftsgarten am Grünen Weg. Dabei entstanden zwei Recyclinggärten, die toll aussehen, ohne dabei aber viel zu kosten. Eine Palette findet man praktisch immer irgendwo, wenn man mit offenen Augen unterwegs ist – Einwegpaletten fallen zum Beispiel oft auf Baustellen an (einfach mal nachfragen, meistens werden sie nämlich einfach weggeworfen), Milch- und Safttüten gibt es in fast jedem Haushalt an und Kräutersamen bekommt man bereits für ein paar Cent, wenn man nicht sogar noch welche vom Vorjahr übrig hat. Beim Sälbersäen sammeln sich außerdem keine …

yarnbombing

Yarnbombing und Guerilla Knitting

In den Städten sieht man sie mittlerweile immer öfter: Kunterbunt eingestrickte und eingehäkelte Schilder, Poller, Bäume, Geländer, Zäune, Brunnen oder Denkmäler. Auf einmal sind sie da, irgendjemand hat sie irgendwann dort angebracht und niemand weiß, warum, denn fast immer fehlen Hinweise, von wem diese Yarnbombings oder Guerilla Knittings stammen oder was sie bedeuten sollen.   Hat man sie entdeckt, ist man verblüfft, diese kleinen Garnbomben irritieren und stören den gewohnten Blick, und man steht das und überlegt, warum sich jemand Zeit genommen hat, etwas eigentlich so Sinnloses zu machen. Doch sinnlos ist es nur auf den ersten Blick und das aber merkt man meistens erst ein bisschen später: Dieses alberne gestrickte oder gehäkelte Ding hat einen dazu gebracht, seine Routine zu unterbrechen und gewohnte Denkmodelle und Gewohnheiten zu hinterfragen. Warum zum Beispiel nur einige wenige entscheiden, wie der öffentliche Raum, in dem wir aber alle leben, auszusehen hat. Warum in unsere Gemeinschaft die meisten Dinge nur getan werden, weil man sich daraus einen Vorteil entspricht. Warum man eigentlich glaubt, dass Dinge immer so bleiben müssen, …

Ein paar Gedanken übers Essen

Natürlich kann man sich über den immer wieder aufs Neue über den jeweils aktuellen Lebensmittelskandal aufregen und natürlich kann man es schrecklich finden, wie wir als Verbraucher von den Lebensmittelgroßkonzernen getäuscht und betrogen werden. Was man aber auch machen kann: Anstatt sich jedes Mal lauthals über den jeweiligen Skandal zu empören, einfach mal die Klappe halten und stattdessen anfangen, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken und vielleicht auch die ein oder andere Sache zu ändern. Lebensmittelkonzerne tun nämlich genau eines: Dinge produzieren, für die es einen Markt gibt. Dieser Markt aber sind wir und wenn wir alle endlich damit aufhören, diesen ganzen gepanschten Convenience-Mist zu kaufen, liesse sich damit einiges erreichen. Ich kaufe zum Beispiel seit eineinhalb Jahren  keine Fruchtjoghurts mehr. Ich hatte damals hier einen längeren Artikel über die Sache mit den Fruchtjoghurts geschrieben und anschließend begonnen, mir Joghurt mit einem Gerät selber zu machen.  Das Gerät ist leider mittlerweile kaputt gegangen, dafür kaufe ich nun wieder Joghurt, aber eben immer nur Naturjoghurt und Quark und nicht die Pampe von Ehrman, Baur, Cervais, Nestlè & …