Monate: Januar 2013

Das Granny-Kissen

So nach und nach komme ich dazu, noch die Sachen zu zeigen, die im Januar fertig geworden sind – unter anderem dieses Kissen hier mit dem gehäkelten Bezug im Granny-Muster. Angefangen hatte ich damit irgendwann Mitte Dezember, um es dann über die Weihnachtstage fertig zu machen. Und es passt einfach perfekt auf das Sofa in meiner kleinen Kreativecke im Büro… <3 Gehäkelt habe ich es mit „Catania“ von Schachenmayr in den Farben weiß (106), apfel (205), silber (172), stein (242), khaki (212), kiwi (260), reseda (262) und kaffee (162) und einer Vierernadel. Die Rückseite sieht genauso aus, verschlossen wird es mit Knöpfen. Dauer: Etwa 10 Stunden.

Einen Frühlingsschal aus Bändchengarn stricken

Gestern noch schnell ins Wollgeschäft gesaust, denn Strickwolle musste her und zwar ganz schnell! Ich habe mich für zwei Garne entschieden – eins für die Sofakissen, die ich schon ewig stricken möchte.  Das andere Garn ist ein Baumwollbändchengarn von Lana Grossa aus der Linea-Pura-Serie namens Panama, und zwar in einem frischen Grün mit einem wunderschönen Farbverlauf. Es besteht aus 100 Prozent Baumwolle, hat eine Lauflänge von 90 Metern bei 50 Gramm und wird mit Nadeln der Stärke 8 bis 9 gestrickt. Ich hatte mich sofort in das Garn verliebt, als ich es gesehen habe: Die Farbe ist so herrlich frisch und fröhlich, der Farbverlauf ist sehr sanft und einerseits erinnert es mich an das Zpagetti-Garn, mit dem ich letzte Woche zwei Teppiche gehäkelt hatte, dann aber eben auch wieder an das Bändchengarn, mit dem meine Mutter in den 80ern gestrickt hat. Durch die Baumwolle wird der Schal nicht so warm und kann auch im Frühling oder im Sommer getragen werden. Vier Knäuele habe ich mitgenommen und mich abends dann auch gleich ans Stricken gemacht: Ganz …

Blogparade: Zeigt her Eure Maschen oder: Die Grannysquare-Decke

Und fast hätte ich die Blogparade von Maleknitting vergessen, wenn ich nicht eben noch in meiner Timeline den Beitrag von der @punktefrau gesehen hätte. Wir sollen einfach mal zeigen, was wir gerade auf der Nadel haben und da möchte ich natürlich unbedingt mitmachen, denn Blogparaden sind eine großartige Sache. Den Fernseher also ausgemacht, ins Büro gesaust, Rechner angeworfen und noch schnell ein Foto gemacht: Von meiner Grannysquare-Decke . Die drückt für mich nämlich aus, warum ich das mit dem Häkeln, dem Stricken und der Wolle so sehr liebe: Weil es nichts schöneres gibt, als sich so ein buntes, selbstgemachtes Wunder anzuschauen, sich darin einzumummeln und dann darüber staunen, dass man wirklich derjenige ist, der das gemacht hat. Ganz alleine, in vielen, vielen Stunden Arbeit (aktuell: 380).         Mit dem Häkeln habe ich erst letztes Jahr im Frühjahr angefangen und die Decke war dann auch fast mein erstes Projekt. Grannysquares häkeln sich relativ einfach und man hat, wenn man einen  Abend fleissig häkelt, gleich ein paar in der Hand. So eine Decke ist …

Buchtipp: „Marke Eigenbau“ von Holm Friebe und Thomas Ramge

Wer sich für das Thema DIY und die Auswirkung auf die Gesellschaft interessiert, sollte unbedingt diesen Klassiker von Holm Friebe und Thomas Ramge lesen: „Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion“. Das Buch ist nicht das jüngste, erschienen ist es 2008 und seitdem hat sich in der DIY-Bewegung einiges getan. Aber es zeigt sehr klar, dass das, was derzeit passiert, mehr als nur ein Trend ist, sondern der Beginn eines gesellschaftlichen Wandels – eben weg vom Massenkonsum, sondern zurück zum individuellen Produkt. Ganze Produktionsprozesse können mittlerweile in Eigenregie durchgeführt werden: Da gibt es die kleinen Werkstätte, in denen Produkte in einer Hand designt, produziert und verkauft werden, da gibt es eine Vielzahl von Social-Commerce-Plattformen, die den E-Commerce, wie man ihn bisher kannte, ersetzt haben und über die man eigene Produkte auch einem größerem Kundenstamm anbieten kann, während man sich in den Foren gegenseitig mit Tipps und Tricks unterstützt, und da gibt es Open-Source als neue Wertschöpfungsketten. Vor allem aber gibt es aber eine große Nachfrage nach Produkten, die nicht mehr in Massenfertigung produziert …