Monate: Dezember 2011

selbstgemachte Rinderbrühe

Selbstgemachte Rinderbrühe

Und weil wir gerade Urlaub haben, hatte ich heute genügend Zeit, mal eine richtige Rindfleischsuppe zu kochen – mit Knochen, feinem Tafelspitz und einer Menge Gemüse, das ich insgesamt beinahe vier Stunden lang gekocht habe. Und ich muss sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt. Ich habe ähnliche Suppen schon ein paar Mal gemacht, allerdings immer ohne Knochen. Und mit wird es einfach viel, viel besser. Das Fleisch war außerdem butterzart und sehr, sehr lecker. War allerdings auch ein gutes Fleisch vom Metzger. Die Zutaten für drei Liter Flüssigkeit: 3 Liter Wasser, 2 Kilo Tafelspitz, 4 Suppenknochen (ohne Mark), 3 Zwiebeln, 3 Karotten, 2 Stangen Lauch, 1/2 Sellerie, 2 Zehen Knoblauch, 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund Thymian, Lorbeerblätter, 1/2 Chilischote, Senfsaat, grüner Pfeffer (Körner), Salz. Und als Einlage: 300g Spiralnudeln. Die Zubereitung: Knochen und Fleisch abspülen und in einen großen Topf legen. Die äußerste Schalenschicht von den Zwiebeln entfernen, Zwiebeln halbieren und in einer heißen Pfanne sehr dunkel anrösten. Mit der restlichen Schale zum Fleisch geben. 2 Karotten, 1 Stange Lauch und den Sellerie putzen und …

Heringssalat

Wie viele Blogs der Mensch so braucht, kann ich nicht sagen. Ich jedenfalls brauche drei, wie ich festgestellt habe – eins fürs Kochen, eins für den Job und eins für die Sache mit Köln. Genau so hatte ich meine Blogs auch einst eigentlich eingeteilt, bis ich irgendwann der Meinung war, das ändern zu müssen. Das hat so aber alles nicht richtig funktioniert und darum habe ich im Sommer damit begonnen, die Blogs wieder auseinanderzudingsen. Ein wenig Aufwand war das natürlich und vermutlich hat mich das auch den ein oder anderen Leser gekostet – wie auch immer, nun ist endlich wieder alles so, wie es sein soll. Das bedeutet: Hier wird ab sofort übers Kochen geschrieben. Nicht regelmäßig, aber eben dann, wenn ich dazu Lust habe. Um die Sache mit Köln geht es weiterhin unter 1972. Und wer sich dafür interessiert, womit ich so mein Geld verdiene, kann sich hier umschauen. Die alten Rezepte sind bereits alle hier, ein neues habe ich für Heiligabend ausprobiert: Heringssalat, einem Klassiker aus meiner Kindheit. Meine Oma hat ihn immer …

Schweinekrustenbraten in Cidre

Und dann gab es Schweinekrustenbraten in einer Cidre-Sauce und der war so sensationell, dass hier noch schnell das Rezept rein muss. Gebraucht haben wir: Schweinekrustenbraten, ca. 1 Kilo, vom Metzger, 1 Flasche Cidre 0,75 l, , 1/2 Liter Wasser, 3 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, 1 EL Koriandersaat, grüner Pfeffer und Salz. Die Zubereitung: Den Ofen auf 140 Grad vorheizen. Die Zwiebeln schälen und achteln, den Knoblauch hacken. In einer Kasserolle einem halben Liter Wasser aufkochen lassen. Koriandersaat im Mörser zermahlen, mit Pfeffer und Salz mischen und damit das Fleisch einreiben. Den Braten dann mit der Kruste nach unten in die Kasserolle legen und einen halben Liter Cidre dazugießen. Alles aufkochen lassen, die Kasserolle schließen und den Braten für zwei Stunden in den Ofen stellen – ist das Fleisch sehr hoch, eher etwas länger. Nach zwei Stunden den Braten aus dem Sud herausholen, mit einem scharfen Messer kreuzförmig die Schwarte einschneiden. Mit der Kruste nach oben auf einem Backblech bei etwa 200 Grad maximal eine halbe Stunde mit Oberhitze grillen, bis die Kruste schön knusprig ist. …