Monate: September 2011

Die Sache mit dem Fruchtjoghurt

Das mit den Frucht-Joghurts ist so eine Sache. Wie bei vielen anderen industriell hergestellten Produkten wissen wir eigentlich ganz genau, dass uns Schwachsinn zu überteuerten Preisen verkauft wird. Trotzdem kaufen wir das Zeug immer wieder, ohne darüber nachzudenken. Weil sie ja schmecken, die bunten Joghurts, weil es so viele verschiedene Sorten gibt, weil man sie schnell mal eben in den Einkaufswegen gepackt hat ja, weil sie ja, meint man, gesund sind. Wegen der ganzen Milch und irgendwie auch wegen dem Obst da drin. Dabei darf sich ein „Fruchtjoghurt“ oder ein „Joghurt mit Früchten“so nennen, auch wenn er nur sechs Prozent Früchte enthält, denn das ist die gesetzlich vorgeschriebene Mindestmenge. Bezogen auf einen Becher von 150 Gramm sind das neun Gramm Früchte – eine schwindend geringe Menge. „Joghurts mit Fruchtzubereitung“ müssen mindestens dreieinhalb Prozent Früchte enthalten und bei „Joghurts mit Fruchtanteil“ darf es sogar noch weniger sein. Am liebsten werden in Deutschland nach wie vor Erdbeerjoghurts gegessen, jeder fünfte Joghurt, der die Supermarktkasse passiert, hat ein paar rote Erdbeeren auf dem Deckel prangen, die uns weismachen …

Verliebt in Tomatensalat

Was das mit den Tomaten und mir momentan ist, weiß ich nicht, aber seit Neuestem könnte ich ununterbrochen Tomatensalat essen. Gut zwei Jahre lang konnte ich die Dinger roh nicht ausstehen und habe sie daher vor allem zu Saucen verarbeitet. Und nun das: In zwei Wochen gleich vier Mal Tomatensalat und morgen gibt es gleich wieder einen, hurraa! Das Rezept heute ging so:  Vier Tomaten in halbe Scheiben schneiden, eine halbe Avocado und eine halbe Zwiebel würfeln, eine schön große Portion Koriander zuppeln und hacken. Das mit einer schönen Portion Sauce anmachen aus: Weißweinessig, etwas weiße Balsamico-Creme, Olivenöl, Pfeffer, Salz und Ahornsirup, dann kurz durchziehen lassen. Sensationell! Die @textzicke wird mir außerdem gleich noch ein Rezept mit Sauerkirschen verraten und das mache ich dann am Montag, ha!

Gewoktes

Keine Ahnung, ob es Sie langweilt, sich dauernd angucken zu müssen, was wir so kochen. Aber da müssen Sie durch. Das hier gab es jedenfalls vor drei Tagen und ich hatte ich völlig vergessen, es zu posten. Weil es aber echt lecker war, hier noch das Rezept: Zitronengrasringe mit Ingwerscheiben und zwei Teelöffel gelber Currypaste in etwas Öl anrösten und mit Kokosmilch aufgiessen, aufkochen und dann zum Durchziehen etwas stehen lassen. Ein paar Asianudeln kochen. Im Wok derweil in Streifen geschnitten Hühnerbrust anbraten, dazu halbierte Zuckerschoten, eine in Streifen geschnitten rote Paprika geben und garen, bis letztere noch bissfest, aber weich sind. Sojasprossen dazu. Die Nudeln in den Wok geben, außerdem die Kokosmilch dazu gießen. Ich habe sie einfach schnell durch ein Sieb gegossen, weil Zitronengras im Mund immer etwas unangenehm ist. Nun noch Korianderblättern und Thaibasilikum dazu – fertig. Nix besonderes, aber sehr lecker.

Krebsige Krabbensuppe

Gestern haben wir eine schöne Suppe improvisiert und weil die nicht nur lecker, sondern super einfach zu machen ist, hier das Rezept: 400ml Fischfond (gibts fertig im Glas im Supermarkt) aufkochen und einen Krebsfleischsuppenwürfel darin auflösen.  200l Sahne (jawoll!) dazu geben. Mit einem sehr guten Schuss Sherry, Ahornsirup und Pfeffer abschmecken. In einer Pfanne eine schöne Portion Riesengarnelen knackig anbraten, in die Suppe geben und dort noch eine Weile ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren einen Bund Koriander zuppeln, klein schneiden und dazu geben – fertig! Und lecker! Natürlich könnte man die Suppe statt mit Riesengarnelen auch mit Krebsschwänzen machen, die waren allerdings gerade aus – nächstes Mal dann. Und weil noch etwas von der Suppe übrig geblieben ist, machen wir damit heute noch einen Lachsgratin.