Monate: Juli 2011

Tomatensuppe mit Sherry und Riesengarnelen

Und dann war da noch eine offene und dreiviertelvolle Flasche Tomatenpüree im Kühlschrank und die musste weg. Und was macht man mit so viel Tomatenpüree? Na ist doch klar: natürlich eine schöne Tomatensuppe  kochen. Und weil die nicht super einfach zu machen war, sondern unwahrscheinlich lecker war, hier das Rezept: Zwei kleine Zwiebeln würfeln und in Tomatenöl glasig dünsten. Mit einem halben Liter Wasser ablöschen, das Tomatenpüree dazu, mit gekörnter Gemüsebrühe abschmecken und aufkochen lassen. Getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten würfeln und dazu geben, mit einem Schuss Sahne, zwei Schuss Sherry, Oregano und schwarzem Pfeffer abschmecken, ziehen lassen. In einer Pfanne Tomatenöl, gewürfelten Knoblauch, Pfeffer und etwas Oregano erhitzen und etwa 400g Riesengarnelen darin andünsten, und zwar so dass sie außen eine schöne Bräunung bekommen, aber nicht zäh werden. Suppe in die Teller, Shrimps dazu, einen Klacks saure Sahne und Basilikumstreifen dazu – guten Appetit. Das auf dem Foto ist allerdings kein Basilikum, sondern Minze – der Basilikum war in der Suppe ertrunken und machte fürs Foto somit leider nicht mehr viel her. Und eben …

Das Crème-Brûlée-Desaster

Man nehme 300ml Sahne und koche sie zusammen mit 3 EL Vanillezucker auf. In der Zwischenzeit verrühre man 100ml Orangensaft mit dem Saft einer Limette und vier Eigelb und gebe diese Mischung zur Vanillesahne hinzu. Nun rühre man vorsichtig, aber so, dass es möglichst wenig Schaumbläschen gibt und gebe die Flüssigkeit in schöne Crème Brûlée-Förmchen, zum Beispiel in solche von Le Creuset, wie ich sie neulich auf der Nordseeinsel dem Mann zum Geburtstag geschenkt habe. Die Förmchen stelle man vorsichtig auf ein Backblech, das man dann mit kochendem Wasser auffülle, und zwar so, dass die Förmchen zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Anschließend schiebe man das Blech liebevoll und mit Sorgfalt, damit nichts verkleckert, auf die unterste Schiene des auf 140 Grad vorgeheizten Backofens und lasse die Crème darin 70 bis 80 Minuten vor sich hin stocken. Man hole sie nun aus dem Ofen und rege sich dann gehörig darüber auf, dass der Scheiß völlig flüssig ist, weil da ungefähr überhaupt nix gestockt hat. Man verfluche Tim Mälzer, von dem man das Rezept hat und …