Monate: Juni 2011

Die Taifun Tofubratgriller von Alnatura

Und dann gab es heute Tofuwürstle und zwar die Tofubratgriller von Alnatura. Von denen habe ich mir einen Teil in Scheiben geschnitten und in einer Pfanne angebraten, dazu habe ich  gedünstete Zuchini und Shitakepilze gegessen. Wie es war? Natürlich wären, wer hätte es anderes erwartet, echte Wienerle oder Rostbratwürste besser gewesen. Aber da ist ja Fleisch drin und so weiter und so fort. Auch wenn ich das meistens über diese Sojaprodukte schreibe und das womöglich mittlerweile langweilig wird: Beim Auspacken – wie bei allen Sojaprodukten – zunächst das kategorische „Huch, äh, wääähhhh!“, angebraten dann waren sie – wie alle anderen Sojaprodukte – nicht berauschend, aber ok, also insgesamt weniger schlimm als befürchtet. Höchstens noch das hier: Diese „Wurst“ schnitt bei ÖKO-Test  relativ schlecht ab, weil sie zum Zeitpunkt des Testes > „Weichmacher und Gen-Technik, sondern auch noch Rückstände des Pestizidwirkstoffes Endosulfan“ enthalten hat. Hm. Das hätte ich von einer Wurst, die aus „biologisch-dynamischen“ (!!!!) Sojabohnen produziert wurde, nicht wirklich erwartet.

Huhn ohne Huhn: Chick’n Nuggets von Veggie Life

Dazu wird es sicher wieder aufgeregte Kommentare hageln: Gestern Abend habe ich nämlich noch die > Chick’n Nuggets von Veggie Life probiert. In der Packung sind 200 Gramm, das entspricht etwa acht Nuggets. Sie bestehen zu einem Drittel aus Tofu, der Rest ist Wasser, Weizeneiweiß (21 Prozent), Sonnenblumenöl, Zwiebeln, Mandeln und diverse weitere Zutaten – somit sind sie auf rein pflanzlicher Basis und haben auch kein Cholesterin. Die Dinger werden kurz in der Pfanne gebraten, fertig. Also schön praktisches Convenience Food für diejenigen, die keine Lust aufs Kochen haben, aber etwas essen möchten, was sättigt, aber nicht aus Fleisch, Fisch oder übermäßig vielen Kohlehydraten besteht (der Kohlehydratanteil beträgt 10 Prozent). Das ist für mich dann auch der Sinn dieser Fleischersatzprodukte. Und der Geschmack? Für mich schmecken sie wie sehr feste Fischfrikadellen, der Mann meinte, ihn würden sie an Brot erinnern. Wenn man nicht zu sehr an echte Chicken Nuggets denkt, schmecken sie eigentlich ganz gut, wenn auch nicht berauschend. Die Panade wirkt etwas seltsam, klar, ist ja auch kein Paniermehl enthalten, beim Braten wird sie …

Frühlingsrollen von Veggie Life

Von Veggie Life gab’s letzte Woche ja schon die Hacksteaks, gestern habe ich mittags dann noch die >Frühlingsrollen ausprobiert. Viel Zeit zum Kochen war nämlich nicht, also hat der Mann sich ein paar Nudeln gemacht und für mich gab es eben die Rollen. Gefüllt sind sie mit Weißkohl, Möhren, Lauch, Räuchertofu und gehacktem Sojaeiweiß, daneben sind Öl und diverse Gewürze enthalten. Der Gemüseanteil beträgt 75 Prozent, in der Packung sind 200 Gramm, von denen 100 Gramm jeweils 223 Kalorien, 7,4 Prozent Eiweiß und 26,4 Gramm Kohlehydrate haben. Der Teig besteht aus Weizenmehl  – also entgegen meiner Regeln ohne Vollkorn. Die Rollen hätte ich normalerweise mittags aber eh nicht gegessen, weil ich da ja jetzt immer richtiges Vollkorngetreide mit Gemüse esse, aber das ging nun eben mal nicht und das muss dann auch mal ok sein. Immerhin halte ich mich morgen seit zwei Wochen an meine „Regeln“ und mache das auch weiterhin. Übrigens sehr gerne, denn mir tut das ziemlich, ziemlich gut. Aber zurück zu den Rollen: Eingeschweist waren sie in komische Folie, ausgepackt fand ich …

CousCous mit Paprika, Kapern und Feta: Lecker!

Eigentlich wollte ich heute Vormittag auf den Markt gehen und ein bisschen frisches Obst und Gemüse einkaufen, hat aber nicht geklappt, weil wir drei (!) wichtige Pakete bekommen sollten. Der Mann hatte Termine, also arbeitete ich heute daheim und wartete nebenbei eben auf die Paketboten, von denen der letzte gegen 16 Uhr eintrudelte. Fürs Mittagessen war also nichts richtiges im Haus, also musste ich mit dem, was noch da war, etwas improvisieren – und Couscoussalat war das Ergebnis. Und weil das so lecker geworden ist, hier noch schnell das Rezept: Eine halbe Tasse CousCous mit etwa der doppelten bis dreifachen Menge gesalzenem Wasser aufkochen und dann 10 Minuten quellen lassen. Eine Paprika würfeln und mit Zwiebelwürfeln in Olivenöl anbraten. Etwas Sojasahne rein, außerdem in Salz eingelegte Kapern sowie frischer Rosmarin und frischer Thymian.  Ein paar Fetawürfel rein, mit Pfeffer und (wenig!) Salz abschmecken, fertig. Oberlecker. Und der Witz: Die Zubereitung hat ganz genau 12 Minuten gedauert.