Monate: Mai 2011

Sonntagsgrillen

Hier der mehrfach gewünschte Nachbericht inklusive Rezepte zur gestrigen Grillaktion. Zum ersten Mal haben wir nämlich für Gäste gegrillt, die Eltern vom Mann kamen zu Besuch. Entsprechend haben wir das Grillen mit ein wenig mehr Aufwand zelebriert, wobei sich der neue Grill mehr als gut gemacht. Ich war ja anfangs etwas skeptisch, ob wir wirklich so ein riesiges Gerät brauchen und ob ein Kohlegrill nicht doch schöner gewesen wäre. Aber ich muss wirklich sagen: Nein. Und: Nein! Den Platz braucht man einfach, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig machen möchte. Und der Gasgrill hat einfach viele Vorteile: Es raucht nix, es riecht nix. Und das Gerät ist sofort heiß – das heißt, wenn man mehrere Gänge zubereitet wie wir diesmal, kann man den Grill zwischendurch einfach ausschalten, um sich mit den Gästen zu unterhalten oder zu essen. Das langwierige (und oft etwas alberne Rumgepfriemel) am Feuer fällt aus, so dass man sich wirklich auf die Lebensmittel konzentrieren kann. Und natürlich lässt sich ein Gasgrill auch ganz einfach reinigen – ohne, dass man hinterher wie frisch aus …

Ziemlich gutes Huhn und ziemlich gute Sauce

Schon als Kind gehörten Sonntag und Brathähnchen essen für mich einfach zusammen. Eben wie Apfel und Kuchen, wie Kopf und Kissen oder vielleicht auch wie Eichhörnchen und Flöhe. Wie auch immer, noch heute ist es eines meines Lieblingsessen und sonntags eben ganz besonders. Diesmal habe ich das Huhn aber mal etwas anders gemacht, nämlich für meine Verhältnisse ziemlich scharf und obendrein auch noch mit einer richtigen Sauce, obwohl ich doch sonst nie Saucen mache. Weil ich das in meinem bisherigen Leben noch nie gemacht habe und auch, weil das, seitdem ich mit dem Mann zusammen lebe, er immer macht. Doch seit heute weiß ich: ich kann nicht nur ziemlich gutes Huhn, sondern auch ziemlich gute Sauce, beides war heute jedenfalls so lecker, dass der Mann und ich ein wenig hysterisch geworden sind. Und so ging’s: Bei Aldi habe ich eine dieser riesen Packungen frischer Hühnerkeulen gekauft – drei Stück für glaube ich 1100 Gramm. Die habe ich gewaschen, trocken getupft und in jeweils drei gleich große Stücke geteilt, anschließend gut gepfeffert und gesalzen und in …