Jahr: 2010

Pizza mal ganz anders

Ein Pizzateig mit Backpulver statt mit Hefe? Geht, sagt Jamie Oliver. Geht gar nicht, sage ich,  nachdem wir gestern das Rezept für „Scharfe Salamipizza“ aus seinem Kochbuch „Jamies 30 Minuten Menüs“ nachgekocht haben (S. 60). Die Zutaten: 1 Kaffeebecher Mehl, 1 TL Backpulver, 1/2 Kaffeebecher warmes Wasser, Olivenöl. Dazu braucht man diversen Kram für den Belag: Selbstgemachte Tomatensauce, Mozzarella, Salami, Pepperoni, Chili, Fenchelsamen, Parmesan, Knoblauch und Basilikum (frisch nach dem Backen auf der Pizza verteilen). Die Zutaten für den Teig werden vermengt und ordentlich durchgeknetet, anschließend wird der Teig in einer geölten Pfanne verteilt, belegt und im Ofen gebacken. Das hört sich erst einmal super an, denn nicht immer hat man Hefe im Haus und natürlich geht es so ruckzuck, weil der Teg nicht erst noch extra gehen, bzw. auch nichts abgewogen werden muss. Trotzdem: das Ergebnis war enttäuschend. Anstatt einen lockeren, knusprigen, fluffigen und duftenden Pizzaboden in der Hand zu halten, sieht man sich mit einer komischen pappigen und geschmacksneutralen Teigplatte konfroniert, die dann auch nicht viel mehr tun kann, als wenigstens noch als …

Gefüllte Blätterteigtaschen

Hier war es eine Weile lang recht still, aber ab sofort soll es wieder weitergehen. Nach unserem Umzug haben wir nämlich eine wirklich klasse Küche, in der die Kocherei noch viel mehr Spaß macht als in meiner alten in Konstanz…. Den Anfang mache ich mit gefüllten Blätterteigtaschen. Im Kühlschrank habe ich nämlich am Sonntag noch eine Rolle Blätterteig gefunden, die dringend verbraucht werden musste, da das Mindesthaltbarkeitsdatum gerade abgelaufen war. Für die Füllung nehme ich eigentlich ja am liebsten Feta, Hackfleisch und Oliven als Basis, Hack war allerdings keines da und Oliven mag der Mann nicht. Also hieß es improvisieren, was aber ganz gut geklappt hat. Zutaten: 1 Rolle Blätterteig Für die Füllung: 1/2 Packung Fetakäse ca. 100 g Champignons ca. 100g Salami 1 Ei 1/2 Becher saure Sahne 1/2 Zwiebel 2 EL geriebener Gauda 1 EL Paprika, edelsüß Pfeffer, Salz Außerdem: Backblech, Backpapier, Backpinsel Und so geht’s: Feta, Pilze, Zwiebel und Salami superfein würfeln und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander vermengen. Die Pilze übrigens auf keinen Fall unter fließendem …

Süsssauerscharfes Mangohuhn

  Wärmt an kalten Tagen prima von innen und ist ruckzuck zubereitet: Süsssauerscharfes Mangohuhn. Zutaten (für 2 – 3 Portionen): 1 Mango, 200 g Hühnerbrust oder Hühnergeschnetzeltes, 1 Zwiebel, 1 TL Currypaste, 1 EL Öl, Curry, Salz, eventuell ein Schuss Kokosmilch Die Zubereitung: Die Zwiebel und die Mango schälen und würfeln, das Hühnerfleisch in Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin erst die Zwiebeln andünsten, dann das Hühnerfleisch dazu geben und mit anbraten, zuletzt die Mangowürfel mit dazu. Die Currypaste in 5 EL Wasser  (oder wer mag: In Kokosmilch) anrühren und zum Ablöschen in die Pfanne geben. Deckel drauf und etwa 10 Minuten schmurgeln lassen. Mit Curry noch etwas abschmecken. Lecker zum Beispiel mit Basmatireis.

Hühnersuppe

Hühnersuppe hilft bekanntlich gegen alles, von der Erkältung bis hin zum übersäuerten Magen. Grund dafür soll eine ganz bestimmte Eiweissverbindung sein, die beim Kochen des Fleisches entsteht, angeblich. Wie auch immer, ist es draußen kalt und ungemütlich, hilft ein Tellerchen Suppe Wunder. Mein Lieblingsrezept: 1 Huhn (Suppenhuhn oder normales Huhn – ich bevorzuge normalem, frische Hühner) 1 Sellerieknolle 2 Karotten 2 Zwiebeln 2 Porreestangen Pfefferkörner, Wacholderbeeren, eventuell Liebstöckel oder Koriander (lecker!) Hühnerbrühe aus dem Glas So geht´s: Huhn waschen. Gemüse putzen und klein schnippeln. Gemüse in ein klein bisschen Öl gut andünsten. Dann mit ca. 2l Wasser aufgiessen, Huhn und Gewürze dazu. Aufkochen lassen, Brühe nach Geschmack dazu, Herd anschliessend herunterschalten und sieden lassen. Gelegentlich umrühren. Nach so etwa einer halben bis Dreiviertelstunde sollte das Huhn durch sein. Herausnehmen und zerlegen, Fleisch ohne Knochen und Haut wieder in den Topf zurück und nochmal gut durchwärmen. Die gehackten Kräuter darüber geben – voila! Wenn die restliche Suppe kalt ist, kann man sie prima einfrieren: Einfach in einen kleineren Topf, in dem man sie später erwärmen möchte, …